Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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auf dem Wunderthiere perlte, wie Thau auf den Blumen; und beide, Gevatter Kranich und ſeine Ehehaͤlfte, geſtalte⸗ ten ſich nun in ſeinen Augen gls recht freundliche liebe Menſchen.

Den Sitten jener Zeit gemaͤß, nahmen Herr und Die⸗ ner darauf an demſelben Tiſche Platz; nur bemerkte der Letz⸗ tere mit Schmerz, welch geringes Intereſſe Treſſilian fuͤr die Mahlzeit zeigte. Zwar ſiel es ihm ein, welchen kummervol⸗ len Eindruck die Erinnerung an jenes reizende Maͤdchen, in deſſen Geſellſchaft er ſeinen Herrn zum erſtenmal ſah, auf denſelben gehabt hatte; indeß glaubte er, ſeine jetzige Ent⸗ haltſamkeit einem andern Umſtande zuſchreiben zu muͤſſen.

Dieſe Speiſe ſchmeckt Euch wohl nicht, geſtrenger Herr, ſprach er zu Treſſilian, waͤhrend der Kapaun unter ſeiner Arbeit in Truͤmmer zerſiel; haͤttet Ihr aber ſo lange Zeit als ich, drunten in dem dunklen Neſt gewohnt, welches Dickie nun in hoͤhere Regionen verſetzt hat, wuͤrde Euch ſolch ein Kapaun als ein gar koͤſtlicher Biſſen erſcheinen.

Wenn's Dir ſchmeckt, freut's mich, entgegnete Treſ ſilian.Nichts deſto weniger aber ſpute Dich, ſoviel Du nur jmmer kannſt; dieſer Ort hier iſt fuͤr deine Sicherheit eben nicht geeignet, und meine Reiſe erfordert Eile.

Nachdem ſie alſo ihren Pferden nicht mehr Raſt erlaubt hatten, als durchaus erforderlich war, machten ſie ſich wie der auf den Weg, und ritten in raſchem Trabe bis Bradford, wo ſie die Nacht uͤber ruhten.

Der naͤchſte Morgen fand ſie ſchon wieder fruͤh auf den Beinen; und um nicht unſere Leſer durch unnoͤthige Weit⸗ laͤuftigkeit zu ermuͤden, wollen wir nur erzaͤhlen, daß unſere Reiſenden, nachdem ſie ohne weiteres Abentheuer die Graf⸗ ſchaften von Wiltſhire und Somerſet darchfrichen hatten, end⸗