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„Ihr habt geſehen,“ ſprach er zu Treſſilian,„daß ich nicht log, als ich Euch verſicherte, daß ich die wichtige Kunſt eines Hufſchmidts bis auf den Grund verſtaͤnde. Die Stall⸗ knechte, welche in dieſem Falle die beſten Richter ſind, wiſe ſen, welches Lob meine Heilmittel verdienen. Ich nehme Euch zum Zeugen, mein werther Herr Treſſilian, daß nur boshafte Verlaͤumdung im Stande war, mich einem eben ſo nuͤtzlichen als ehrenvollen Stande zu entreißen.“
„ Gut, gut!* unterbrach ihn Treſſilian,„laß uns aber zu gelegnerer Zeit davon ſprechen, willſt du nicht, gleich deiner Behauſung, in Feuer und Flammen aufgehen. Selbſt deine Freunde hier, halten Dich, wie Du hoͤrteſt, fuͤr einen Zauberer.“ 29
„Nun der Himmel vergebe es denen,“ ſagte der Kuͤnſtler, „die erlaubte Geſchicklichkeit mit unerlaubter Hexerei ver⸗ tauſchen! Weil ein Mann etwas mehr verſteht, als ein an⸗ derer, iſt er darum doch noch kein Zauberer.“
„Schweig!“ rief Treſſilian,„dort kommt der Wirth.“ Jedermann im Gaſthofe, Frau Crank nicht ausgenommen, waren von der Nachricht, Wayland Smith betreffend und von den verſchiedenartigſten Berichten, welche von allen Sei⸗
ten her uͤber dieſen Vorfall eingingen, ſo ſehr erfuͤllt, daß der arme Wirth in ſeinem Vorhaben, ſeine Gaͤſte zu bewir⸗ then, von keiner Seele Beiſtand erhalten konnte, als von einem zwoͤlflährigen Knaben, einem angehenden Bierzapfer, ¹ Sampſon genannt, welcher jetzt mit ihm zu den Reiſenden eintrat. „Ich wollte,“ ſagte er, ſich zu ſeinen Gaͤſten wendend, indem er eine Flaſche Sect auf den Tiſch ſtellte, und die baldige Ankunft einiger Speiſen gelobte,—„ich wollte, der Teufel haͤtte mein Weib, und alle meine Leute, ſtatt


