Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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ihre breithufigen Gaͤule vom Teufel und ſeinen Gehuͤlfen be⸗ ſchuhen zu laſſen.“

„So iſt's nun einmal in der Welt, Dickie,“ entgegnete Wayland Smith,„ſelbſt die beſten Freunde muͤſſen ſich tren⸗ nen; Du aber, mein ehrlicher Junge, biſt von Allen hier im Thale der Einzige, den ich ungern zuruͤcklaſſe.“

„Nun, ich ſage Dir noch nicht Lebewohl,“ rief der Zwerg;„Du wirſt, denk' ich, bei jenen Feſtlichkeiten zuge⸗ gegen ſeyn, und ich auch; denn naͤhme mich Domine Holi⸗ day nicht mit; beim Tageslicht, das wir drunten in der Hoͤhle nicht ſchauten! mache ich mich auf eigene Hand dahin auf den Weg. 21

„Zu rechter Zeit, Dickie,“ entgegnete Wayland„„ſey aber, ich bitte Dich, nicht zu raſch.⸗

„Wollt Ihr mich nun wohl gar wie ein Kind behan⸗ deln?“ fragte Dickie,„wie ein gewoͤhnliches Kind, das nicht ohne Gaͤngelband gehen kann? Noch bevor Ihr eine Meile weit von dieſen Steinen ſeyn werdet, ſollt Ihr den ſichern Beweis erhalten, daß ich mehr vom Springkobold be⸗ ſitze, als Ihr glaubt. Und ich werde es noch obenein ſo ein⸗ richten, daß, wenn Ihr euren Vortheil kennt, Ihr noch da⸗ zu aus meiner Schelmerei Nutzen ziehen koͤnnt.“

„Was willſt Du damit ſagen? Burſche,“ fragte Treſſi⸗ lian; Dickie aber antwortete nur durch ſchelmiſches Grinſen und groteske Spruͤnge, und indem er Beiden ein Lebewohl bot, rief er ihnen noch zu, raſch ihren Weg fortzuſetzen, und belegte zugleich ſeine Worte mit ſeinem eigenen Bei⸗ ſpiel, indem er heimwaͤrts rann, auf dieſelbe pofſierliche Wei⸗

ſe, mit der er Treſſilians fruͤheren Verſuch, ihn einzuholen,

zu vereiteln Lemußt hatte.