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„Vergebens waͤr's, ihn erjagen zu wollen,“ ſagte Way⸗ land Smith.„Wer den einholen will, muß Lerchen zu haſchen verſtehen. Beſſer iſt es auch, uns auf den Weg zu machen, wie er es uns gerathen.“
Dem zufolge beſtiegen ſie ihre Gaͤule und ritten, ſobald Treſſilian ſeinem Fuͤhrer kund gethan hatte, welchen Weg er zu nehmen wuͤnſche, im raſchen Trabe dahin.
Nachdem ſie ſo ungefaͤhr eine Meile zuruͤrkgelegt hatten, bemerkte Treſſilian ſeinem Begleiter, wie er gewahre, daß ſein Pferd jetzt weit kraͤftiger und munterer unter ihm ſeh, als ſelbſt am heutigen Morgen.
„Merkt Ihr das wirklich,“ entgegnete Wayland Smith laͤchelnd,„„das iſt der Erfolg eines meiner kleinen geheimen Mittel; ich miſchte es unter eine Hand voll Hafer, und euren Hacken, geſtrenger Herr, wird wenigſtens auf ſechs Stunden lang dadurch die Muͤhe erſpart, euren Gaul zu ſvornen. Ei, ich habe nicht die Arzeneikunſt umſonſt ſtudirt.“
„Hoffentlich,“ erwiederte Treſſilian,„wird euer Mit⸗ tel meinem Pferde nicht ſchaden.“
„Nicht mehr, als die Stutenmilch, die es ſog,“ ent⸗ gegnete Wayland Smith, und war eben im Begriff, ſich noch ausfuͤhrlicher uͤber die Vortrefflichkeit ſeines Remebiums auszubreiten, als ſeine Rede ploͤtzlich von einem Donnerknall unterbrochen ward, dem einer Pulvermine aͤhnlich, die an⸗ gelegt zu werden pflegt, um die Waͤlle einer belagerten Stadt in die Luft zu ſprengen. Die Gaͤule ſchreckten zuſam⸗ men, und ihre Reuter waren nicht minder erſtaunt. Sie wandten ſich, und blickten nach der Gegend, woher der Knall gekommen; da ſahen ſie grade uͤber dem Thal, wel⸗ ches ſie ſo raſch verlaſſen hatten, eine ſchwarze, dicke, unge⸗ heure Nauchſaͤule hoch in die blaue, klare Luft hinaufſteigen.


