Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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— 178— te nicht ein verborgenes Luftloch die Hoͤhle mit der aͤußeren Luft in Verbindung geſetzt. Das Licht, welches die rothe Kohlenglut, ſo wie eine, an einer eiſernen Kette haͤngende Lampe verbreitete, ließ, außer dem Ambos, dem Blaſebalg, den Zangen und Hammern, noch eine Menge Hufeiſen und aͤhnliche Schmiedearbeiten und Werkzeuge erblicken; außer⸗ dem aber waren noch Schmelztiegel, Feuerfaͤſſer und anderes, zur Ausuͤbung der Alchymie noͤthiges Geraͤth vorhanden. Die groteske Figur des Schmidts und die garſtige kleine Geſtalt Dickies, ſtimmten, von der duͤſteren truͤben Kohlenglut und dem Lichte der halb erloſchenen Lampe beleuchtet, mit den ſie umgebenden Gegenſtaͤnden auf furchtbare Weiſe uͤberein, und wuͤrden in jenem Zeitalter des Aberglaubens ohne Zwei⸗ fel ſchreckenvollen Eindruck auf den Muth der meiſten Men⸗ ſchen gemacht haben. Treſſilian aber war von der Natur mit einem ſtarken Nervenſyſtem begabt worden, und ſeine Erziehung zu ſorgfaͤltig geweſen, als daß er der Furcht vor eingebildeten Gefahren auch nur auf einen Augenblick Ein⸗ gang bei ſich erlaubt haͤtte; kaum hatte er alſo die Gegen⸗ ſtaͤnde um ſich her mit einem fluͤchtigen Blick betrachtet, als er auch die Frage an den Schmidt wiederholte:„wer er ſey, und wie er dazu kaͤme, ihn zu kennen, und ihn bei ſeinem Namen zu nennen?n 4

„Koͤnnt Ihr euch, geſtrenger Herr! wohl erinnern,“ ſagte Wayland,„wie vor ungefaͤhr drei Jahren am St. Lu⸗ eien⸗Tage ein herumreiſender Gaukler auf einem gewiſſen Landſitze in Devonſhire einkehrte und ſeine Kuͤnſte vor einem alten wuͤrdigen Ritter und ſeiner reſpeetablen Geſellſchaft zeigre?— Euer Geſicht— finſter wie dieſer Ort hier—„üt mir, daß ich mich nicht geirrt.“