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„Menſch oder Teufel, gleichviel!“ rief Dickie,„ich ſehe ſchon, ich muß ihn fuͤr Euch rufen,“ und ſchnell pfiff er laut und ſchaͤrf, mit einem ſchneidenden Ton, der Treſſi⸗ lian durch Mark und Bein drang.
„Das heiß' ich pfeifen!“ ſprach er, als er ſein Signal dreimal wiederholt hatte,„und nun fort, fortr oder euer Gaul wird heute nicht beſchlagen.“
Treſſilian begierig, wie dieſes Poſſenſpiel enden wuͤrde, durch das Vertrauen, mit dem ſich der Burſche in ſeine Gewalt gegeben hatte, aber uͤberzeugt, daß der Ausgang ihm Genuͤge leiſten wuͤrde, ließ ſich von dieſem zu dem klei⸗ nen Gebuͤſch an der Weſtſeite fuͤhren, wo er ſich niederließ, und weil es ihm doch einfiel, daß das alles nur ein Streich ſeyn koͤnne, um ſein Pferd zu ſtehlen, den Burſchen beim Kragen faßte, um ihn als Unterpfand feſtzuhalten.
„ Still nun und horcht,“ fuuͤſterte Dickie,„bald werdet Ihr die Schlaͤge eines Hammers hoͤren, der nicht von irdi⸗
ſchem Eiſen geſchmiedet ward; das Metall, aus dem er ge⸗ macht wurde, iſt vom Mond herabgefallen.“— Und in der That vernahm Treſſilian einige Augenblicke darauf Hammer⸗ ſchlaͤge, als ob ein Hufſchmidt arbeite. Das Seltſame dieſes Tones in einer ſolchen oͤden Gegend machte ihn unwillkuͤhr⸗ lich ſchaudern; als er aber auf den Knaben blickte, und aus deſſen boshaftem Laͤcheln zu bemerken glaubte, daß ſein An⸗ ſlug von Furcht den Burſchen ergoͤtze, war er ſogleich uͤber⸗ zeugt, daß dieſes alles verabredete Karte ſey, und auf der Stelle entſchloſſen, zu erfahren, von wem und zu welchem Entzweck dies Spiel getrieben werde.
Demzufolge verhielt er ſich vollkommen ruhig, waͤhrend die Hammerſchlaͤge fortdauerten, welche raſtlos ſo lange er⸗ toͤnten, als noͤthig ſeyn mochte, ein Pferd zu beſchlagen.
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