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Troͤpſchen Schweiß auf der von der Sonne verbrannten Stirn Dickies ſichtber war.„Sprich jetzt, warum Du ſo mit mir verfaͤhrſt, du heilloſer Satan?“ ſagte Treſſilian, „und warum Du mir ein ſo albernes Maͤhrchen erjzaͤhlteſt. Oder zeige mir lieber, aber in gutem Ernſt, die Wohnung des Schmidts, und ich will Dir Geld ſchenken, hinreichend, Dir Aepfel fuͤr den ganzen Winter zu kaufen.“
„Und wenn Ihr mir einen ganzen Obſtgarten voll Aepfel gebt, kann ich Euch doch nicht beſſer fuͤhren, als ich gethan,“ entgegnete der Zwerg.„Legt euer Silberſtuͤck nur auf den Stein dort,— pfeift dreimal— und ſetzt Euch an der Weſtſeite nieder, ich will mich neben Euch ſetzen und Ihr ſollt mir den Kopf abreißen, wenn Ihr nicht die Hammer⸗ ſchläge des Schmidts vernehmt, noch bevor zwei Minuten vergehen.“
„Ich koͤnnte wahrlich verſucht werden, Dich beim Wort zu nehmen,“ ſagte Treſſilian,„und triebſt Du auch nur wieder heilloſen Spaß mit mir— ſo laß uns denn deinen Zauber erproben.— Hier binde ich mein Pferd an den aufrecht ſtehenden Stein— das Silberſtuͤck ſoll ich dort hin⸗ legen, und dreimal pfeifen, war's nicht ſo?“ 3
„Allerdings, aber laut muͤßt Ihr pfeifen, recht laut, nicht wie eine unbefiederte Amſel,“ rief der Zwerg, als Treſſilian, halb beſchaͤmt uͤber die Thorheit, welche er zu begehen im Begriff ſtand, das Geld niedergelegt, und leiſe gepfiffen hatte.„Lauter, weit lauter, denn wer weiß, wo der Schmidt weilt, den Ihr verlangt?— Vielleicht hat er jetzt grade im Stall des Koͤnigs von Frankreich, oder ſonſt irgendwo fern von hier zu thun.“
„Sagteſt du denn nicht erſt ſelbſt, er ſey kein Teufel,“ erwiederte Treſſilian.


