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1. Band (1823)
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de, noch ſeit kurzem ſo nackt und finſter, waren jetzt mit Ta⸗ peten von himmelblauem Sammt mit Silber bedeckt. Die Stuͤhle waren von ſchwarzem, reich ausgelegtem Ebenholz; ihre Polſter von demſelben Zeuge wie die Tapeten, und ſtatt der ſilbernen Armleuchter, die das Vorzimmer erhellten, hing hier ein maͤchtiger Kronleuchter von demſelben koſtbaren Metall.

Der Fußboden war mit einem ſpaniſchen Teppich belegt, auf welchem Blumen und Fruͤchte mit ſo taͤuſchenden und natuͤrlichen Farben dargeſtellt waren, daß man Anſtand nahm, mit den Fuͤßen ſolche ausgezeichnete Arbeit zu betre⸗ ten. Die Tafel, von alt engliſchem Eichenholz, ſtand bereit, mit dem feinſten Tafeltuch bedeckt, und ein prachtvoller gro⸗ ßer Schenktiſch hatte ſeine Fluͤgel von erhabener Arbeit ent⸗ faltet, und ließ auf ſeinem köſtlichen Geſims, Silberzeug und Porzellan in großer Menge und von vorzuͤglicher Schoͤnheit erblicken. In der Mitte des Tiſches ſtand ein Aufſatz von koſtlicher italieniſcher Arbeit, von gediegenem Silber, uͤber zwei Fuß hoch, vorſtellend den Rieſen Briareus, deſſen hun⸗ dert ſilberne Haͤnde den Gaͤſten Fruͤchte und Specereien von allen Gattungen darboten.

Das dritte Gemach war das Geſellſchaftszimmer; es war mit einer reichen Tapete ausgeſchmuͤckt, Phaͤton's Fall dar⸗ ſtellend; denn die Weberſtuͤhle in Flandern beſchaͤftigten ſich damals vorzuͤglich mit klaſſiſchen Gegenſtaͤnden. Der Haupt⸗ ſitz in dieſem Zimmer war unter einem Thronhimmel, zwei Stufen von dem Fußboden erhoͤht, und beſtand aus einem fuͤr zwei Perſonen eingerichteten Canapee, deſſen Polſter, Vorhaͤnge und Fußteppich von carmoiſinrothem mit Perlen reich durch⸗ ſtickten Sammet waren. Ueber dem Canapee glänzten zwei Kronen, denen eines Grafen und einer Graͤfin gleich. Seſſel mit Sammt bezogen, und mehrere Polſter, nach Mauriſcher