machte, die wir einigermaßen verbanden und ergaͤnzten, da⸗ mit ſein Selbſtgeſpraͤch dem Leſer verſtaͤndlich werde. „Wahrlich,“ ſagte er, indem er ploͤtzlich ſtehen blieb, und ſich mit der rechten Hand auf den Tiſch ſtuͤtzte, an dem ſie geſeſſen hatten,„dieſer elende Bauerkerl hat die ganze Tiefe meiner Furcht ergruͤndet, und ich bin unfaͤhig ge⸗ weſen, ſie ihm zu verbergen.— Sie liebt mich nicht,— ich wollte es waͤre eben ſo wahr, daß auch ich ſie nicht liebte.— Dummkopf, der ich war; fuͤr mich ſelbſt zu reden, als Klugheit gebot, nur Mylords Unterhaͤndler zu ſeyn!— Dies arge Verſehen hat mich mehr in ihre Ge⸗ walt gegeben, als es ein kluger Mann, ſelbſt bei dem beſten Stuͤck von Evas Fleiſch, zu ſeyn wuͤnſchen kann.— Seit jenem Augenblick, wo meine Politik einen ſo argen Fehlgriff machte, kann ich nicht ohne Furcht auf ſie blicken, mit der ſich Haß und Liebe auf ſo ſeltſame Weiſe vereinen⸗ daß ich nicht weiß, wenn es in meiner Wahl ſtaͤnde, ob ich ſie beſitzen oder verderben moͤchte.— Sie darf dieſe Ver⸗ borgenheit nicht verlaſſen, bevor ich genau weiß, auf wel⸗ chem Fuß wir mit einander ſtehen. Mylords Intereſſe, und in ſo weit auch mein eigenes,— denn wenn er faͤllt, be⸗ graͤbt er mich in ſeinem Sturze— verlangt Geheimhaltung ſeiner Vermaͤhlung— ich will ihr nicht meinen Arm leihen, ihren Thron zu erklimmen; ihr nicht behuͤlflich ſeyn, ihren Fuß auf meinen Nacken zu ſetzen. Ich muß ein Intereſſe bei ihr erregen, durch Liebe oder durch Furcht;— wer weiß⸗ ob ich nicht noch die ſüßeſte und beſte Rache fuͤr ihre fruͤhere Verachtung erndten kann?— Das waͤre in der That ein Meiſterſtück von Hoͤflingskunſt!— Laß mich nur erſt dein Rathgeber werden, nur ein einziges Geheimniß vertraue mir, betraͤfe es auch nur den Raub eines Haͤnfling's⸗Neſtes.
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