Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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wandelter Leidenſchaft ſie wieder in den Staub herabge⸗ weht haͤtte?

Sie muß bedenken, entgegnete Varney laͤchelnd,daß die Treue, welche ich meinem Lord und Herrn ſchuldig bin, mich anfangs verhinderte zur Heirath zu rathen, und doch rieth ich dazu, als ich gewahrte, ſie werde nicht zu⸗ frieden ſeyn, ohne Saerament oder Ceremonie wie nennſt du das Ding, Anthony Foſter?*

Und dennoch ſteht Ihr nicht gut bei ihr angeſchrieben, erwiederte Foſter;und ich ſage es Euch, damit Ihr bey Zeiten auf Eurer Hut ſeyd. Sie wollte nicht ihren Glanz hier in einer dunkeln Laterne eines alten Kloſter⸗ gebaͤudes verſtecken, ſondern als Graͤfin unter Graͤfinnen leuchten. 4

Ganz recht, ganz natuͤrlich, antwortete Varney, aber was geht das mich an? Sie mag durch Horn oder Kryſtall ſcheinen, wie es Mylerd gefaͤllt, ich habe nichts dagegen einzuwenden.

Sie meint, daß Ihr in dieſer Sache das Ruder in Haͤn⸗ den habt, Herr Varney, ſagte Foſter,und daß Ihr es handhaben koͤnnt, wie es Euch gefaͤllt. Mit einem Wort, ſie ſchreibt die Verborgenheit und Dunkelheit, in der ſie ge⸗ halten wird, Euren geheimen Rathſchlaͤgen, und meiner Agentſchaft zu; und ſo liebt ſie uns beide denn, wie der Ver⸗

urtheilte ſeinen Richter und ſeinen Kerkermeiſter liebt.

Sie muß uns beſſer lieben lernen, Anthony! bevor ſie dieſen Platz verlaͤßt, antwortete Varney.Habe ich aus gewichtigen Gruͤnden gerathen, ſie eine Zeitlang hier zu laſſen, ſo kann ich auch bewirken, daß ſie in der vollen Bluͤthe ihrer Wuͤrde aus dieſem Dunkel gezogen werde.

Aber ich waͤre toll, ſie ſo ſehr in Mylords Naͤhe zu bringen,