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„Gebt Acht, Herr Varney!“ erwiederte Foſter,„Ihr koͤnntet Eure Rechnung oͤhne den Wirth machen.— Sie empfing Euch heute fruͤh nur kalt, und ſieht, wie mich duͤnkt, ſowohl Euch als mich, mit keinen guͤnſtigen Augen an.“*
„ Ihr verkennt ſie, Foſter,— Ihr verkennt ſie durch⸗ aus.— Sie iſt an mich durch alle Bande gefeſſelt, die ſie an einen Mann binden koͤnnen, der das Mittel war, zu⸗ gleich ihre Liebe und ihren Ehrgeiz zu befriedigen. Wer war es, der die unbekannte arme Emmy Robſart, die Toch⸗ ter eines unbedeutenden Ritters,— die Braut eines mond⸗ ſüchtigen, tiefſinnigen Enthuſiaſten, wie Edmund Treſſi⸗ lian,— ihrer niederen Sphaͤre enthob, und ihr eine Aus⸗ ſicht eroͤffnete, die glaͤnzendſte in England, vielleicht in Europa? Ich war es, Alter! wie ich Dir ſchon oft geſagt habe, der die Gelegenheit zu ihren geheimen Zuſammen⸗ kuͤnfton herbeizufuͤhren wußte.— Ich war Waͤchter im Walde, waͤhrend er das Wildprett erlegte,— ich bin es, den ihre Familie noch bis zum heutigen Tage als ihren Ent⸗ fuhrer anklagt— und der, waͤr' ich in ihrer Naͤhe, ein Hemd von anderm Zeuge, als dieſe hollaͤndiſche Leinwand, zu tragen verdammt ſeyn wuͤrde, wenn nicht meine Rippen gar mit ſpaniſchem G tahl Bekanntſchaft gemacht haͤtten.— Wer uͤberbrachte ihr Briefe?— ich. Wer unterhielt den Alten und Treſſilian?— ich. Wer entwarf den Plan zu ihrer Flucht?— das was ich.— Kurz, ich war's, der dieß kleine huͤbſche Bluͤmchen aus ſeinem Winkel zog, und es auf die ſtolzeſte Muͤtze Englands ſteckte.“
„Aber, Herr Varney,“ ſagte Foſter,„wenn ſie nun daͤchte, daß, wenn es an Euch gelegen, die Blume ſo ſoſe auf die Muͤtze geſteckt waͤre, daß der erſte Hauch ver⸗


