richt erhalten, was zwiſchen ihnen vorging, ehrlicher Foſter?“
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„Wahrlich, eine recht hoͤfliche Vergeltung meiner Dien⸗ ſte fuͤr Euch, Herr Richard Varney!“ erwiederte Foſter. „Trugt Ihr mir nicht auf, Euch einen Burſchen zu ſuchen, der ein gutes Schwerdt fuͤhrte und ein weites Gewiſſen haͤt⸗ te? hatte ich doch viele Muͤhe einen ſolchen zu finden— denn, Gott ſey Dank, ich habe mit dergleichen Geſellen keine Bekanntſchaft.— Da nun, als ob es der Himmel ſo gewollt, ein ſolcher Kerl zu mir kam, ganz wie Ihr ihn gewuͤnſcht, und ſich mir mit ailer moͤglichen Unverſchaͤmtheit antrug, habe ich ihn angehoͤrt, in der Meinung, Euch gefaͤllig zu
ſeyn— und das iſt nun mein Dank dafuͤr, daß ich mich her⸗
abließ, mit ihm zu reden!“* „Und er war,“ ſagte Varney,„ein Kerl wie Du, deſ⸗
ſen Scheinheiligkeit ſein ſchlechtes Herz nur ſo duͤnn uͤber⸗
tuͤncht, wie Goldfirniß das rußige Eiſen— und brachte den ſeufzenden Treſſilian in ſeinem Gefolge mit?“
„Beim Himmel! ſie kamen zuſammen, und Treſſilian, um doch die Wahrheit zu ſagen., verſchaffte ſich mit unſerem huͤbſchen Puͤppchen eine Unterredung von einigen Augenblik⸗ ken, waͤhrend ich allein mit Lambourne ſprach.“
„ Unbeſonnener Schurke,“ fuhr Varney auf,„wir ſind beide verloren! Nur zu oft hat ſie in der letzten Zeit, wenn der Lord ſie allein ließ, Ruͤckblicke nach dem vaͤterlichen Hau⸗ ſe geworfen. Sollte dieſer moraliſirende Thor ſie zuruͤck an die Leimruthe locken, es waͤr' um uns beide geſchehen.“
„ Habt keine Furcht davor,“ ſagte Tony Foſter,„ihr fehlt der Sinn fuͤr ſeine Lockſpeiſe; denn ſie ſchrie bei ſel⸗ nem Anblick, als ob ſie von einer Natter geſtochen ſeyn“
„Treffllich! kannſt Du durch deine Tochter keine Nach⸗


