Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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7⁰

Ich ſag' es Euch rein heraus, Herr Varney! ſagte Foſter,meine Tochter ſoll nicht in unſere Plane eingehen, noch unſere Wege wandeln. Sie moͤgen mir wohl anſtehen, da ich weiß, wie ich meine Miſſethat buͤßen kann; aber die Seele meiner Tochter will ich nicht dem Verderben geweiht haben, weder des Lords noch Euretwegen. Mag ich immer zwiſchen Schlingen und Fallſtricken wandeln, mir iſt Vor⸗ ſicht eigen, aber mein armes Kind ſoll nicht in Verſuchung gerathen.

Argwoͤhniſcher Thor, rief Varney,bin ich doch eben ſo wenig geneigt als Du, dein albernes Ding von Tochter in meine Plane eingehen, oder Arm in Arm mit ihrem Va⸗ ter zur Hoͤlle fahren zu laſſen. Doch mittelbar koͤnnteſt Du vielleicht einige Nachricht von ihr zu erhalten ſuchen.

So that ich bereits, Herr Varney, ſagte Foſter;ſie berichtete mir, ihre Lady haͤtte laut aufgeſchrieen, bei der Nachricht von der Krankheit ihres Vaters.

Gut, ſagte Varney,das iſt ein Wink, werth aufge⸗ faßt zu werden, ich will ihn benutzen. Aber die Gegend hier muß von dieſem Treſſilian befreit werden. Ich wuͤrde niemand mit dieſer Sache beſchwerlich fallen; denn ich haſſe ihn wie Gift ſeine Gegenwart iſt Schierling fuͤr mich und heute waͤre ich von ihm auf immer befreit worden, haͤtte nicht mein Fuß geglitten; aber da kam dein Camerad mir zu Huͤlfe, und ohne ihn, die Wahrheit zu ſagen, wuͤrde ich jetzt wiſſen, ob wir beide den Weg zum Himmel oder zur Hoͤlle wandern.

Wie koͤnnt Ihr nun ſo verwegen ſprechen, Herr Var⸗ ney, ſagte Foſter,habt Ihr doch ein gar halsſtarriges Herz, was mich betrifft, wenn ich nicht die Hoffnung hegte, noch lange Jahre zu leben, und ſo zum großen Werk