ſter?— Du hauſeſt hier in der Naͤhe eines Kirchhofs, und haſt nicht einmal Witz genug einen Geiſt herauf zu beſchwo⸗ ren, um deinen Weibsleuten Gehorſam beizubringen.— „Sprecht nicht ſo, Herr Varney!“ ſagte Foſter;„ die Lebenden fuͤrcht' ich nicht, aber mit meinen todten Nachba⸗ ren hier auf dem Kirchhofe treibe ich kein Kurzweil. Ich verſichere Euch, es gehoͤrt Herz dazu, ſo nahe dabei zu woh⸗ nen; der wuͤrdige Herr Holdforth, der Nachmittags⸗Vorleſer zu St. Anthony, hater große Furcht, als er mich kuͤrzlich be⸗ ſuchte.“ „Halte deine aberglaͤubiſche Zunge im Zaum,“ entgeg⸗ nete Varney;„da Du aber doch von Beſuchen ſprichſt, ſo ſag' mir, Du arger Geſell, wie kam Treſſilian zum Kinken thor?“ „Treſſilian?“ fragte Foſter,„was weiß ich von Treſſi⸗ lian,— ich habe nie dieſen Namen gehoͤrt.“ 1 „Eil ſo nennt ſich der alberne Burſche aus Cornwallis,“ entgegnete Varney, dem der alte Sir Hugh Robſart ſeine huͤbſche Emmy beſtimmte. Der Tollkopf kam hieher, um ſich nach ſeinem ſchoͤnen Fluͤchtling umzuſehen; ſeinetwegen muß man Anſtalten treffen; er glaubt ſich beleidigt, und iſt nicht der Mann, ſich dabei zu beruhigen. Gluͤcklicherweiſe weiß er nichts vom Lord, und glaubt in dieſer Sache nur mit mir zu thun zu haben. Wie aber, ins Teufels Namen, kam er hieher?“ „Je nun, mit Michael Lambourne!” antwortete Foſer.— „Und wer iſt dieſer Lambourne?“ fragte Varney. „Beitn Himmel! Du ſollteſt lieber, wie die Schenkwirthe, einen Buſch uͤber deine Thuͤr ſtecken, um jeden voruͤbereilen⸗ den Landſtreicher einzuladen, das zu beſchauen, was Du ſelbſ vor Sonne und Luft geheim halten follteſt”“ 8
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