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„In ihm ſtelle ich dir den Herrn Treſſilian vor, graͤm⸗ licher Foſter!“ entgegnete Lambourne;„lerne ihn kennen und verehren; er iſt ein Cavalier von vorzuͤglichen Eigen⸗ ſchaften; und wenn er gleich, ſo viel ich weiß, nicht mit meinen Artikeln Geſchaͤfte treibt, achtet und bewundert er doch nichts deſto weniger Kuͤnſtler unſerer Art. Es wird mit der Zeit ſchon etwas aus ihm werden; bis jetzt aber iſt er nur noch ein Neuling, ein Proſelyt, der die Fechtſchule nur darum beſucht, um zu ſehen, wie die alten Meiſter mit den Rapieren umgehen.“
„Wenn's ſo iſt, ehrlicher Michael,“ entgegnete Foſter, „da muß ich Dich bitten, mir in ein anderes Zimmer zu folgen; denn was ich Dir zu ſagen habe, iſt nur fuͤr dein Ohr.— Indeſſen bitte ich Euch, mein Herr, uns hier in dieſem Gemache zu ermarten, und es nicht zu verlaſſen;— es giebt Leute hier im Hauſe, die der Anblick eines Frem⸗ den erſchrecken wuͤrde.“
Treſſilian willigte ein, und die beiden Ehren maͤnner verließen das Gemach, in welchem er nun allein blieb, um ihre Zuruͤckkunft zu erwarten.
t.
Das Zimmer, in welches der Beſitzer von Cumnor⸗Place ſeinen wuͤrdigen Gaſt fuͤhrte, war geraͤumiger als daszenige, in welchem ihre erſte Unterredung ſtatt gehabt hatte, trug
aber noch mehr das Gepraͤge der Verwuͤſtung. Große eichene Schraͤnke, mit Faͤchern aus demſelben Holz, fuͤllten die Waͤn⸗ de des Gemachs, und hatten in fruͤheren Zeiten zur Aufbe⸗ wahrung einer bedeutenden Sammlung von Buͤchern gedient, von denen noch viele vorhanden waren, die aber jetzt, zum


