Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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Weil Ihr, erwiederte Lambourne mit Kaͤlte,es bei Eurem Leben nicht wagen duͤrft, Hand an mich zu legen. Ich bin juͤnger und ſtaͤrker als Ihr, und ſchlage mich wie der Teufel, ob ich gleich von ſeinen geheimen Kunſtſtuͤcken, als zum Beiſpiel: Stricke unter die Kopfküſſen der Leute zu legen, oder Nattenpulver in ihre Suppen zu ſtreuen, nichts verſtehe. Wrr:

Foſter blickte ernſt auf ihn; darauf wandte er ſich ab, ging zweimal im Zimmer auf und nieder mit denſelben be⸗ daͤchtigen langſamen Schritten, mit denen er herein getreten war, dann kehrte er ploͤtzlich zuruͤck und reichte Michael Lambourne ſeine Hand hin, indem er ſprach:Sey nicht boͤſe auf mich, guter Michael! ich wollte nur ſehen, ob Du auch etwas von deiner alten wuͤrdigen Offenherzigkeit ver⸗ loren haͤtteſt, die von deinen Neidern und Verlaͤumdern Unverſchaͤmtheit geſcholten wurde. 3

Moͤgen ſie es doch nennen wie ſie wollen, entgegnete Michael Lambourne,es bleibt doch die Waare, die wir in der Welt mit uns fuͤhren muͤſſen. Kannſt mir glau⸗ ben Alter! mein eigener Vorrath von Keckheit war zu klein, um damit Handel zu treiben; in jedem Hafen, wo ich auf der Reiſe durchs Leben einlief, war ich gendthigt, davon ein Paar Tonnen mehr an Bord zu nehmen; und dann warf ich meine letzten Ueberreſte von Beſcheidenheit und Scerupeln über Botd, um der neuen Waare Raum zu geben.

Ei was; Beſcheidenheit und Ceruhell eriedets Tony Foſter,was ſie betrifft, ſo ſegelteſt Du ja mit Bal⸗ laſt von hier. Aber wer iſt denn der ſtattliche Geſell dort, wackerer Michael! iſt das auch ein ſo luſtiger Burſche, ſo ein Kutter wie Du?