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„ Michael Lambourne!“ wiederholte Foſter, einen Augen⸗ blick auf ihn blickend, dann ſenkte er die Augen wieder, und indem er ohne große Umſtaͤnde ſeine Hand zuruͤckzog, fragte er nochmals:„Ihr ſeyd Michael Lambourne?
„Ei, ſo gewiß als Ihr Tony Foſter ſeyd,“ entgegnete Lambourne.
„Gut denn!“ verſetzte ſein murriſcher Wirth,„und was erwartet Michgel Lambourne von ſeinem Veſuche bei mir?25
„Voto a dios1 rief Lambourne,„ich erwartete eine freundlichere Aufnahme, als mir dem Anſcheine nach be⸗ gegnen wird.“ 3
„Wie, du Galgenvogel— du Kerkerratte— du Biſſen fuͤr den Henker und ſeine Geſellen,“ entgegnete Foſter,„„kannſt Du gute Aufnahme von irgend jemand er⸗ warten, deſſen Hals nicht dem Strick verfallen iſt.“
„Magſt Recht haben,“ entgegnete Lambourne,„aber ſelbſt wenn ich das aus Urſachen eingeſtaͤnde, waͤre meine Geſellſchaft doch gut genug fuͤr meinen alten Freund, Tony Foſter Feuerbrand, obgleich er jetzt neben noch andern gehei⸗ men Titeln, Herr von Cumnor⸗Place genannt wird.“
„Hoͤrt, Michael Lambourne! Ihr ſeyd jetzt ein Spieler und wagt's auf den Zufall.— Was wollt Ihr wetten, daß ich Euch jetzt hier gleich aus dem Fenſter in den Teich ſtuͤrze!“⸗
„Zwanzig gegen eins! daß Ihr es nicht thut,“ ent⸗
gegnete der hartnaͤckige Beſucher.
„»Und warum nicht?“ fragte Anthony Foſter, indem er die Lippen zuſammenbiß, wie Jemand, der ſich be⸗ muͤht, eine heftige innere Gemuͤths⸗ Bamweaung zu unter⸗
druͤcken.“


