Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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geht er denen aus dem Wege, deren Schatzkammer in an⸗ derer Leure Taſchen ruht.

Gewaltig prosperirt, verſicherte der Kraͤmer,Erin⸗ nert Ihr euch noch des alten Herrenhauſes Cumnor⸗Place, hinter dem Kirchhofe?

Ei, ich habe oft da den Obſtgarten bemauſt. Es war die Reſidenz des alten Abtes, wenn zu Abbingdon Peſt oder Krankheit wuͤthete.

Das iſt aber laͤngſt vorbei, ſagte der Wirth,und Anthony Foſter hat ein Recht daran, und lebt dort mit Be⸗ willigung eines Großen vom Hofe, dem von der Krone die Laͤndereien der Kirche zugetheilt worden; da weilt er, und macht ſich ſo wenig mit den armen Wichten zu Cumnor zu thun, als waͤr er ein vornehmer Ritter.

Das ich nicht bloß Stolz von ihm, nahm der Kraͤmer das Wort,eine ſchoͤne Dame haͤlt er dort im Kaͤfig, zu der Tony kaum das Tageslicht hineinſchauen laͤßt. 4

Wie? fragt Treſſilian, der nun zum erſtenmal an threr Unterredung Theil nahm, ſagtet Ihr nicht, deeſer Mann ſey verheirathet?

Verheirathet war er, und zwar an eine ſo eifrige Pu⸗ ritanerin, als je eine Fleiſch im Lande; ſie ſollen aber wie Hund und Katze mit einander gelebt haben; doch ſie iſt todt, Friede ſey mit ihr! nur eine Tochter hat Tony von ihr. Da heißt's nun, daß er ſich mit der Fremden wieder verheirathen will, von der die Leute ſo viel Laͤrmen machen.

Wie ſo? fragte Treſſilian,und warum machen die Leute ſo viel Laͤrmen von der Fremden?

Eott weiß es, ich nicht, ſagte der Wirth;außer, daß die Leute ſagen, ſie ſey ſchoͤn wie ein Engel. Niemand weiß, woher ſie kam; jedermann moͤchte aber gern wiſſen,