Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
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Es wuͤrde Euch dennoch betruͤben, fuhr der Fremde fort,wenn ich Euch erzaͤhlte, daß der arme Michael Lam⸗ bourne an der Spitze ſeines Regiments, bei Eroberung einer Schanze, vor Maſtricht erſchoſſen wurde.

Betruͤben? es wuͤrde mir die erfreulichſte Macricht ſeyn, die mir je von ihm zu Ohren kam, denn dann wuͤßt ich doch gewiß, daß er nicht gehaͤngt worden. Aber laßt ihn ruhen, ich zweifle daran, daß ſein Ende ſeinen Verwandten oine ſolche Ehre bringen wird; waͤre es ſo, da wuͤrde ich ſprechen bei dieſen Worten ergriff er ein friſch gefuͤlltes GlasFriede mit ihm, und das ſo zücht von ganzem Herzen.

Topp! rief der Fremde, mit ihm anſtoßend, ,16 ſtehe Euch dafuͤr, daß Euer Neffe noch jetzt auf Euch haͤlt, wenn

es anders der Michael Lambourne iſt, den ich kannte, und

den ich eben ſo ſohr als mich ſelbſt liebte. Koͤnnt Ihr mir kein Kennzeichen angeben, woraus i ähe ob es ein und derſelbe geweſen?

Wahrlich, mir faͤllt keins bei, erwiederte Giles Gos⸗ ling, vaußer daß ihm auf der linken Schulter ein Galgen ein⸗ gebrannt war, weil er zu Hogsditch der Dame Snart eine ſilberne Kanne geſtohlen.

Ei, da luͤgt Ihr wie ein Schelm, Oheim, rief der Fremde, indem er ſeine Halskrauſe aufhob und ſeines Wam⸗ ſes linken Aermel hinunterſchob.Beim Himmel! meine Schulter iſt ſo heil als Eure eigene.

Was, Michael, Junge Michael! ſchrie der Wirth; biſt Dus alſo in allem Ernſt? hab' ich es doch ſchon vor einer halben Stunde gedacht, denn kein Menſch anders, wußte ich, konnte ſich ſo fuͤr Dich intereſſiren. Aber Mi⸗

chael, wenn deine Schulter heil iſt, wie Du ſagſt, ſo dankſt

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