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mee ſeinen Dank bezeigte? Die Leute ſagten: es waͤre ein engliſcher Cavalier, aber von keiner hohen Abkunft.““
„Das kann ſchwerlich mein Neffe ſeyn,“ entgegnete Gi⸗ les Gosling,„denn der hatte zu allem, was nach Gefahr roch, kaum den Muth eines Haſen.“
„O! wohl Mancher fand den Muth im Kriege,“ verſetzte der Fremde.
„Kann ſeyn,“ ſagte der Gaſtwirth,„aber ich haͤtte eher geglaubt, daß unſer Michael dort noch den wenigen verloren haͤtte, den er beſaß. 4
„Der Michael Lambourne, den ich kenne,“ fuhr der Fremde fort,„war ein wackerer Geſell, ging immer fein und nett gekleidet, und hatte Habichtsaugen nach huͤbſchen Maͤdchen.“
„Unſer Michael,“ ermiedorts der Wirth,„hatte Augen wie ein Hund, der einen Knuͤttel am Halſe traͤgt, und trug ein Kleid, an dem ein Lumpen immer von dem andern Ab⸗ ſchied nahm.”
„Ei, im Kriege erwiſcht man ſchon gute Kleidung,“
entgegnete der Gaſt.
„Unſer Michael,“ erwiederte der Wirth,„war mehr ge⸗ eignet, ſie aus einer Troͤdelbude zu ſtehlen, wenn der Ei⸗ genthuͤmer bei Seite kuckte, und was die Habichtsaugen be⸗ trifft, von denen Ihr redet, ſo waren dieſe nur auf meine ſilbernen Loͤffel gerichtet. Er war ein Vierteljahr laug Kel⸗ lerburſche hier in meinem Ehrenhauſe; aber da war der Irr⸗ thuͤmer, der dummen Streiche und Vergehen kein Ende, baͤtte ich ihn drei Monate laͤnger behalten, ich wuͤrde genoͤ⸗ thigt worden ſeyn, mein Schild herunter zu nehmen, mein
Haus zuzuſchließen, und dem Teufel die Schluͤſſel zu uͤber⸗
geben.“
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