Teil eines Werkes 
1. Band (1823)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

daß ihm der Graf Moritz dafür im Angeſicht der ganzen Ar⸗

6

Kommt, ſtrengt einmal Euer Gedaͤchtniß an, habt Ihr keine

Freunde in der Ferne, von denen Ihr gern Nachricht haͤttet?.

Wahrlich nein! erwiederte der Wirth,ſeit Robin von Dryſandford bei der Belagerung von Biill erſchoſſen wurde der Teufel hol' die Kugel, die ihn niederwarf, ein froͤhlicherer Burſche leerte noch nie ſein Glas. Aber der iſt todt und dahin, und ich kenne keinen Soldaten oder irgend

einen Reiſenden der Art, fuͤr den ich auch nur eine Palerbſe

gaͤbe.

In der That, das iſt ſeltſam. Wie ſo viele unſerer braven engliſchen Herzen ſind draußen, und Ihr, der mir doch ein Mann von Bedeutung ſcheint, haͤttet keinen Freund, keinen Verwandten darunter?

Ja, wenn Ihr von Verwandten ſprecht, erwiederte mit gedehntem Ton der Wirth,da hab' ich wohl ſo einen Taugenichts von Verwandten, d im letzten Regierungs⸗ jahre der Koͤnigin verließ, whenedelf Feſed venon als ge⸗ funden.

Sprecht nicht ſo, Freund, oder Ihr muͤßtet denn kuͤrz⸗

lich Boͤſes von ihm gehoͤrt haben. Wohl manches wilde Fuͤl⸗ len iſt zum guten Gaul geworden. Wie heißt er?

Michael Lambourne, antwortete der Wirth zum braunen Gier,der Sohn meiner Schweſter ach, es iſt wenig Freude dabei, ſich des Namens und der Verwandt⸗ ſchaft zu erinnern.

Michgel Lambourne, ſagte d ute, indem er ſich

auf etwas zu beſinnen ſchien.Wie, keine Verwandt⸗ ſchaft mit Michael Lambourne, dem tapferen Helden, der ſich bei der Belagerung von Venlo ſo ruhmvoll auszeichnete,