Teil eines Werkes 
2. Band (1823)
Entstehung
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oder von einem ſeiner Freunde, bier fuͤr ſie bereit geſalten worden ſey.

Der Burſche aber, der auf ſo eilige Weiſe ſeiner Sorge fuͤr den Gaul entledigt worden war, machte ein daͤmiſches Geſicht, und kratzte ſich hinter den Ohren, als ob er ſich Vorwuͤrfe mache, den Gaul auf eine ſo wortarme Erklaͤrung hin uͤberliefert zu haben.Ich glaube wohl, daß Ihr der Rechte ſeyd, brummte der Burſche halb laut, warum aber gebt Ihr mir nicht das Paßwort, Bohnen heißt's. u

Recht, recht! erwiederte Wayland auf gut Glud; nund deine Antwort haͤtte Sp eck ſeyn müſſen.

Speck, Speck? wart' er doch einmal, ich verſah mich, nicht Bohnen, Erbſen war das Paßwort.

Gut, gut, ſagte Wayland,Erbſen oder Bohnen, gleichviel. Und da er ſich waͤhrend dieſer Worte auf ſeinen Klepyper geſchwungen hatte, faßte er ohne weiteres den Zaum vom Pferde der Graͤfin, warf dem Burſchen eine kleine Silbermuͤnze zu, und trabte im raſchen Fluge von dannen. Der Burſche war von dem Huͤgel her, den ſie hin⸗ an ritten, noch lange ſichtbar, und Wayland bemerkte, als. er ſich nach ihm umſah, wie er ſich den Kopf kratzte, und ihnen bewegungslos mit ſtarren Blicken nachſah. Endlich, grade als ſie den Gipfel des Huͤgels erreicht hatten, ſah er, wie ſich der Burſche buͤckte, ohne Zweifel, um das Silber⸗

ſtuͤck aufzuheben, welches ihm Waylands Großmuth geſpen⸗ det hatte.

Nun, das heiße ich von Gott geſandt, ſagte Way⸗ land:wahrhaftig, ein raſches, gut zugerittenes Thierchen, mit dem werden wir ſchon fortkommen, bis wir einen an⸗ deren Gaul fuͤr Euch finden; dann ſchicken wir ihn zuruͤck, um den Nachſchreiern den Mund zu ſtopfen.