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nigen kleiuen Reiſen zu tragen pflegte; denn ſie hielten es fuͤr rathſam, um keine Aufmerkſamkeit zu erregen, jeden aͤußeren Glanz zu vermeiden. Noch bevor dieſe Anſtalten voͤllig vollendet waren, war der Mond am Sommerhimmel aaufgegangen, und alle Bewohner des einſam gelegenen Her⸗ renhauſes hatten ſich zur Ruhe, oder wenigſtens in ihre Zim⸗ mer begeben.
Es war bei der Flucht keine Schwierigkeit vorauszuſehen, weder im Hauſe, noch in dem Garten, ſobald es ihnen nur gelang, unbemerkt zu bleiben. Antony Foſter war gewohnt, ſeine Tochter zu betrachten, wie ein Suͤnder den Schutzengel, der, trotz ſeiner Schuld, ſchuͤtzend uͤber ihm ſchwebt, und ſein Vertrauen kannte daher keine Grenzen. Janette war den ganzen Tag uͤber Herr ihrer Handlungen, und hatte einen Hauptſchluͤſſel, mit dem ſie auch die hintere Thuͤr oͤffnen konnte, durch welche ſie oft, entweder zum Bethaus ihrer Gemeinde, oder zum Dorfe ging, um die, fuͤr den ganz ihrer Sorge uͤbertragenen Haushalt, erforderlichen Dinge einzukaufen. Zwar waren ihr alee dieſe Freiheiten nur unter der Bedingung eingeraͤumt, dieſe Vorrechte nicht zum Nachtheil der Sicherhaltung der Glaͤfin zu miß⸗ brauchen;— ſo hatte man zu Cumnor⸗Place ihre Reſidenz genannt, ſeitdem ſie angefangen hatte, Unzufriedenheit mit der Einſchraͤnkung zu zeigen, der ſie unterworfen war. Auch war nicht zu vermuthen, daß der Argwohn, den Janette gegen ihren Vater bei jener furchtbaren Seene hatte blicken laſſen, dieſen bewogen haben koͤnnte, zu glauben, Janette koͤnne ihr Wort brechen, und ſein Vertrauen taͤuſchen. Dieſe aber fuͤhlte nach dem, was ihre Augen geſehen hatten, ſich jetzt nicht allein von jedem Vorwurfe frei, ſondern ſich ſogar be⸗ rufen, das Wohl ihrer Gebieterin zum alleinigen Gegen⸗


