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trag, den er enthielt, fuͤr mein Werk auszugeben, als ſuche nur ich meinen Vortheil darunter, und doch habe ich nichts als Muͤhe und Gefahr davon.“
„Du luͤgſt, ſchamloſer Selave!“ rief die Graͤfin, trotz Janettens Bemuͤhungen, ſie zum Schweigen zu bewegen, welche nur zu wohl vorausſah, daß ſie durch ihre Heftigkeit
nur Waffen gegen ſich ſelbſt ſchmieden wuͤrde.„Du luͤgſt!“ fuhr ſie fort.—„Laß mich, Janette— und waͤre es das letzte Wort, welches ich in dieſem Leben auszuſprechen haͤtte, er luͤgt!— nur ſeine eigene ſchaͤndliche Abſicht hat er vor Augen, und deutlicher wuͤrde er ſich erklaͤrt haben, haͤtte mir meine Heftigkeit geſtattet, laͤnger in einem Schweigen zu beharren, welches ihn anfangs ermuthigte, ſein verachtungs⸗ werthes Vorhaben zu enthuͤllen.“
„Gnaͤdige Frau! ich bitte Euch zu glauben, daß Ih. Euch irrtet,“ ſagte Varney.
„Eben ſo leicht wuͤrde ich mich uͤberzeugen, daß Licht, Finſterniß ſey,“ entgegnete die Graͤfin.—„Meinſt Du etwa, ich haͤtte aus dem Lethe getrunken? Wie!— Erinnere ich mich nicht fruͤherer Antraͤge, welche, wenn ſie Leieeſter er⸗ fahren haͤtte, Dich an den Galgen, ſtatt in ſeine Gunſt be⸗ foͤrdert haben wuͤrden.— Ich wollte, ich waͤre ein Mann, wenn auch nur auf kurze Minuten!— Es waͤre Zeit genug, einen Schurken, wie Du, zum Geſtaͤndniß ſeiner Niedertraͤch⸗ tigkeit zu zwingen. Fort, fort auf der Stelle!— Sage dei⸗ nem Herrn, daß, wenn ich den ſchlechten Weg einſchlagen
wollte, zu welchem ein folcher Betrug, wie Du ihm gerathen,
mich nothwendiger Weiſe fuͤhren muͤſſe, ich ihm einen Ne⸗ benbuhler geben wuͤrde, des Namens wuͤrdig. Seine Stelle ſoll nicht durch einen erbaͤrmlichen Lakay erſetzt werden, deſ⸗ ſen beſte Einkuͤnfte darin beſtehen, die abgelegten Kleider ſeines Herrn zu erbaſchen, und der hoͤchſtens im Stande iſt
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