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res Hofes beſteht; wobei wir zugleich dieſe unanſtaͤndige und gefaͤhrliche Weiſe abgeſchafft wiſſen wollen: Euch nehmlich mit Bewaffneten, ja ſelbſt mit raufluſtigen Anhaͤngern zu umgeben, hier in der Naͤhe unſerer Hauptſtadt, ja ſelbſt mitten in unſerer Reſidenz, als ob Ihr jeden Augenblick be⸗ reit waͤret, buͤrgerlichen Krieg mit einander zu beginnen.— Uebrigens freuet es uns, Mylord, Euch ſo weit hergeſtellt zu ſehen, obgleich ohne den Beiſtand des gelehrten Arztes, den wir Euch ſandten. Keine Entſchuldigung,— wir wiſſen, wie die Sache zuſammenhaͤngt; auch haben wir dem wilden, jungen Raleigh ſeine Strafe dafuͤr zuerkannt. Bei dieſer Gelegenheit, Mylord, wollen wir Euer Gefolge von ſeiner
Gegenwart befreien, und ihn in unſere eigenen Dienſte
nehmen. Es iſt wohl etwas an ihm, das beſſer gepflegt zu werden verdient, als es unter Euren ſo niirüſchan An⸗ haͤngern der Fall ſeyn duͤrfte.“
Dieſen Vorſchlag konnte der Graf von Suſſex, obgleich er eigentlich kaum begriff, wie er herbeigefuͤhrt worden ſey, nur mit einer Verbeugung beantworten, und Gehorſam ge⸗ loben. Dann erſuchte er ſie um die Gnade, doch verweilen zu wollen, bis Erfriſchungen zubereitet ſeyn wuͤrden; hierin aber willfahrte ihm die Monarchin nicht, ſondern verließ Say's Court, nach einer kurzen weit kaͤlteren und gewoͤhn⸗ licheren Unterredung, als von dieſem perſoͤnlichen Beſuche der Koͤnigin zu erwarten geweſen waͤre, unter den Bewoh⸗ nern des Herrnhauſes Zweifel und Furcht zuruͤcklaſſend.


