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Boden ſenkend,„boch floß es nur ſeiner Pfüicht, nemlich
im Dienſt Ew. Majeſtaͤt.“
Die Koͤnigin ſchwieg einen Angendiik, dann fuhr ſie fort:„Ihr ſeyd noch ſehr jung, und fechtet ſchon ſo brav, und ſprecht ſo gut.— Aber Eurer Strafe, Maſters zuruͤck⸗ gewieſen zu haben, duͤrft Ihr nicht entgehen.— Der arme Mann hat ſich auf dem Waſſer erkaͤltet; denn unſer Befehl gelangte grade zu ihm, als er eben von ſeinen Beſuchen aus London zuruͤckgekehrt war, und er hielt es fuͤr Recht und Pflicht, ſich gleich auf den Weg zu machen.— So ver⸗ nehmt denn, Herr Raleigh, ich befehle Euch, den beſchmutz⸗ ten Mantel dort zur Buße ſo lange zu tragen, bis Euch un⸗ ſer fernerer Wille kund geworden.— Und hier,“ fuͤgte ſie hinzu, indem ſie ihm ein goldenes Kleinod uͤberreichte, „tragt dieß zu meinem Andenken!“
Raleigh, den die Natur offenbar jene Hofgewandt⸗ heit gelehrt hatte, welche ſo manche Andere erſt nach lan⸗ ger Erfahrung ſich anzueignen verſtehen, kniete nieder, und kuͤßte, als er das Kleinod empfing, die Hand, welche es gab. Vielleicht verſtand er beſſer als einer der Hoͤf⸗ linge, welche ſie umgaben, die Ehrerbietung, welche man der Koͤnigin ſchuldig war, mit der ihrer perſoͤnlichen Schoͤn⸗ heit gebuͤhrenden Galanterie zu verbinden— auch gelang ihm dieſer erſte Verſuch ſo ſehr, daß er zu gleicher Zeit Eli⸗ ſabeths Eitelkeit und dem Gefuͤhle ihrer Ne ht Genuge lei⸗ ſtete.
Seinem Herrn, dem Grafen von enere kam die Zu⸗ friedenheit, welche Eliſabeth bei dieſer ihrer erſten Unterre⸗ dung mit Raleigh empfand, wohl zu ſtatten.
„Mylord's und Lady's,“ ſprach ſie, indem ſie in dem
Cirkel um ſich blickte, der ſie umgab,„mir ſcheint es, daß
wir, da wir grade auf dem Wege ſind, beſſer thun, von
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