Teil eines Werkes 
2. Band (1823)
Entstehung
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ter dem Boote das Zeichen, neben der Barke anzulegen, und Walter ward erſucht, ſich auf das Schiff der Koͤnigin zu be⸗ geben; ein Befehl, den er augenblicklich erfuͤllte, indem er I mit anmuthiger Koͤrpergewandtheit von der Vorderſeite des Bootes an den Bord der Barke ſorang, worauf das Schiff⸗ chen, welches ihn hieher gebracht, wieder hinter dieſelbe zu⸗ ruͤckkehrte, waͤhrend er der Koͤnigin vorgeſtellt ward. Der * Züͤngling erſchien indeß vor den Blicken der Fuͤrſtin nicht ganz ohne einen Anflug von Verlegenheit, der indeß ſeinem 3 Aeußern nicht unvortheilhaft ſtand. Der beſchmutzte Mantel hing noch uͤber ſeinem Arm, und ward jetzt der Gegenſtand, mit dem die Monarchin die Unterredung begann.

„Ihr habt heute einen ſchoͤnen Mantel in unſerm Dienſte verdorben, junger Mann!“ ſprach ſie.„Wir danken Euch dafuͤr, obgleich die Art und Weiſe, wie Ihr ihn Uns dar⸗ botet, ziemlich ungewoͤhnlich und etwas kuͤhn war.“

„Im Dienſte der Monarchin,“ entgegnete der Juͤngling, „iſt Kuͤhnheit die Pflicht eines jeden Vaſallen.“

„Der Tauſend! das war wohl geſprochen, Mylord!“

wandte, welcher nicht fern von ihr ſaß, und jetzt mit einem *.... ernſten Kopfneigen ihr beizupflichten ſchien.

h belohnt bleiben; meldet Euch bei unſerm Garderoben⸗Auf⸗ ſeher, er ſoll den Befehl erhalten, den Verluſt zu erſetzen, den Ihr in unſerm Dienſte erlitten. Ihr ſollt einen Anzug haben, und das nach dem neueſten Schnitt, mein Wort darauf!“.

„Moͤcht' es Ew. Majeſtaͤt gefallen,“— entgegnete Wal⸗

Diener nicht zu, Ew. Hoheit bei Ihren Huldbezeugungen

ſagte die Koͤnigin, indem ſie ſich zu einem alten Herrn

„Brav, junger Mann, Eure Galanterie ſoll nicht un⸗

ter mit einigem Zoͤgern,—„zwar kommt es einem geringen

vorzuſchreiben; wenn ich aber dennoch waͤhlen durfte, ſo“——