Teil eines Werkes 
2. Band (1823)
Entstehung
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„Dann iſt's aus mit Deinen Traͤumen von Hofgunſt,“ ſagte Blount,„trotz Deines Ehrgeizes und Deiner ſchoͤnen Kuͤnſte, wirſt Du fortan zu Devonſhire die glaͤnzende Rolle eines jüͤngeren Bruders ſpielen, unten am Liſche ſitzen, mit dem Caplan ſchwatzen, Acht haben, daß die Hunde gefuͤttert werden, und zuſchauen, ob auch der Sattelgurt feſt gezogen, wenn der Squire auf die Jagd geht.“

„Nimmermehr,“ rief der Juͤngling, und die Roͤthe des Zorns uͤberflog ſeine Wangen,„nimmermehr, ſo lange es noch Krieg in Irland und den Niederlanden giebt, ſo lange die See noch ihre maͤchtigen Wogen hebt. Im reichen We⸗ ſten liegen Laͤnder, von denen man noch kaum zu traͤumen wagte, und England zaͤhlt kuͤhne Herzen genug, um auf ihre Entdeckung auszuziehen!— Auf Wiederſehen jetzt, Ihr Herren, ich gehe in den Hof, um nach den Schildwachen zu ſchauen.

„Der Burſche hat Queckſilber in ſeinen Adern, das muß wahr ſeyn,“ ſagte Blount zu Markham gewandt.

„In ſeinem Blut wie in ſeinem Gehirn,“ entgegnete dieſer.„Indem er Maſters den Eingang verſagte, hat er

aber Mylord offenbar einen trefflichen Dienſt geleiſtet; Treſ⸗

ſilians Begleiter hat beſtimmt erklaͤrt, daß ein Erwecken dem Grafen den Tod bringen wuͤrde, und Maſters wuͤrde ſelbſt einen Siebenſchlaͤfer aufſchreien, wenn er nach ſeiner Mei⸗

nung nicht nach den Regeln der Arzeneikunſt eingeſchlafen

waͤre.“— Der Morgen war ſchon ſeit geraumer Zeit angebrochen,

als Treſſilian ermuͤdet und vom Wachen erſchoͤpft, mit der froͤhlichen Bothſchaft in die Halle trat, daß der Graf von ſelbſt erwacht ſey, ſeine inneren Schmerzen gemindert fuͤhle, und mit einer Heiterkeit und Lebhaftigkeit ſpreche und um ſich blicke, welche von einer bedeutenden und guͤnſtigen, mit