Teil eines Werkes 
2. Band (1823)
Entstehung
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— 25— „Wie, Du verweigerteſt ihm doch nicht den Einlaß?⸗

fragte Traey.* „So toll wirſt Du doch nicht geweſen ſeyn!“ rief Blount zugleich.

„Ich ſchlug ihm eben ſo ſchlank weg den Einlaß ab, Blount, als Du einem blinden Bettler einen Pfenning ab⸗ ſchlagen wuͤrdeſt, und blieb eben ſo hartnaͤckig wie Du, Traey, wenn Du Deinen Mahnern den Eintritt verweigerſt.“—

„Warum auch, in des Teufels Namen! vertrauteſt Du ihm den Gang zum Thore?“ ſagte Blount, zu Tracy gewandt.

„Er paßte beſſer fuͤr ſeine Jahre als fuͤr die meinen,“ erwiederte Traey,„jetzt hat er uns aber alle zu Grunde gerichtet. Mylord mag leben oder ſterben, nie wird er ſich wieder eines huldreichen Blicks der Koͤn nigin zu ruͤhmen haben.“

„Noch das Gluͤck ſeiner Anhaͤnger befoͤrdern koͤnnen,“ ſetzte der Juͤngling mit einem veraͤchtlichen Laͤcheln hinzu.— „Da ſteckt der Knoten, Ihr guten Herren! zwar habe ich meine Klagen uͤber Mylords Zuſtand vie lleicht weniger laut an⸗ geſtimmt als einer von Euch, kommt es aber darauf an, ihm wirklich Dienſte zu leiſten, da werde ich hinter keinem von Euch zuruͤckſtehen. Haͤtte ich den gelehrten Herrn Doetor eingelaſ⸗ ſen, waͤre ja zwiſchen ihm und Treſſilians Wundermann ein Gelaͤrm entſtanden, daß nicht allein der ſchlummernde Kranke, ſondern ein Todter ſelbſt haͤtte erweckt werden muͤſſen; kenne ich doch den Speetakel, wenn Aerzte uneinig ſind.“

„Und wer wird die Folgen auf ſich nehmen, ſich dem Befehle der Koͤnigin widerſetzt zu haben,“ entgegnete Tracy; „kam Doetor Maſters doch unfehlbar auf ihr ausdruͤckliches Gebot, um den Grafen zu heilen.“

„Ich, der die Veranlaſſung war, will auch die Folgen tragen,“ erwiederte Walter.