Teil eines Werkes 
2. Band (1823)
Entstehung
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— 24— zu halten. Mein Ehrgeiz wird, ich ſtehe Euch dafuͤr, mei⸗ nem Gehirn zu thun geben.“

„Gott mag geben, daß er es nicht verruͤckt mache,“ ſagte Blount;„was mich betrifft, verlieren wir unſern edlen Lord, verlaß ich Hof und Lager. Ich habe ein kleines Stuͤck Land in Norfolk; dort zieh' ich hin, und vertauſche meine Hofſchuhe gegen tuͤchtige Landſtiefeln.“

„O! des veraͤchtlichen Tauſches, rief ſein Gegner; aber wahrlich, Du haſt ſchon recht das baͤuriſche Weſen— kruͤmmt ſich doch Dein Ruͤcken, als fuͤhrten Deine Haͤnde den Pflug, und verbreiteſt Du doch einen Erdgeruch um Dich her, ſtatt mit wohlriechenden Waſſern parfuͤmirt zu ſeyn, wie es einem Hoͤfling geziemt. Pfui, ſchaͤme Dich, Dich auf einem Heu⸗ ſchober waͤlzen zu wollen, traun! keine Entſchuldigung recht⸗ fertigt ſolchen Entſchluß, es waͤre denn, Du koͤnnteſt bei Dei⸗

nem Schwerdte ſchwoͤren, zu ſolchem Schritte durch die huͤb⸗

ſche Tochter Deines Pachters verleitet worden zu ſeyn.“

„Ich bitte Dich Walter,“ ſprach ein Dritter aus der Ge⸗ ſellſchaft,„laß jetzt Deine Neckereien, die weder fuͤr Zeit noch Ort paſſen, und berichte uns lieber, wer jetzt eben drau⸗ ßen am Thore war.“

„Doetor Maſters, der Leibarzt der Koͤnigin, auf ihren beſonderen Befehl hieher geſandt, um ſich nach der Geſund⸗ heit des Grafen zu erkundigen,“ antwortete Walter.

„Wie, was?“ rief Traey,„kein kleiner Beweis ihrer Huld; fuͤrwahr, kommt unſer Lord nur durch, wird er dem

Leiceſter ſchon die Stange halten.— Iſt Maſters jetzt bei

dem Grafen?“

„Ey, bewahre,“ entgegnete Walter,„er iſt halbwegs ſchon nach Greenwich zuruͤck, und das mit einem tuͤchtigen Groll jm Leibe.“

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