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„Eine ſtrenge Maaßregel, fuͤrwahr,“ erwiederte Way⸗ kand Smith,„denn der Erfolg von Heilmitteln und das Ende des menſchlichen Lebens ſtehen in Gottes Hand. Aber ich will's darauf wagen, habe ich doch zu lange unter der Erde gewohnt, um mich vor dem Grabe zu fuͤrchten.“
„Biſt Du Deiner Sache ſo gewiß,“ entgegnete der Graf, „gut, ſo will auch ich es darauf wagen, die Kunſt der Aerzte iſt ohnehin erſchoͤpft; ſprich, wie ſoll ich Dein Mittel gebrauchen?“
„Sogleich werde ich es Euch verkuͤnden, Hert!“ ſagte Wayland Smith;„aber erlaubt mir eine Bedingung; da ich allein alle Gefahr auf mich nehme, darf ſich auch kein anderer Arzt in meine Kur miſchen.“—
„Das iſt nur billig,“ antwortete der Graf, nun aber bereite Deine Arzenei.“
Waͤhrend Wayland dem Befehle des Grafen nachkam, entkleideten die Diener, des Kuͤnſtlers Anweiſung zufolge, ihren Herrn, und brachten ihn zu Bett.
„Ich bemerke Euch,“ ſprach Wayland dann,„daß die erſte Wirkung dieſes Mittels ein feſter Schlaf ſeyn wird; waͤhrend deſſen im Zimmer keine Stoͤrung vorfallen darf, ſollen die Folgen nicht ſchaͤblich ſeyn.— Ich ſelbſt will bei dem Grafen wachen mit einem dieſer Herren.“
„Laßt alle hinaustreten, Stanley und dieſen ehrlichen Burſchen ausgenommen,“ ſprach der Lord.
„Und mich,“ fiel Treſſilian ein,„auch ich habe großes Intereſſe, dem Erfolge dieſer Arzenei beizuwohnen.“
So ſey es mein Freund,“ erwiederte der Graf,„und nun zum Werk; zuvor aber ruft mir noch meinen Seeretair und meinen Kaͤmmerer.“
„Seyd Zeugen,“ fuhr er fort, als dieſe beiden Offieian⸗
en erſchienen waren,„daß hier unſer guter Freund Treſſi⸗
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