ſchlage. Aber ſein Pferd wird lahm werden, bevor ich komme.“ 4
Hierin hat ſich, ſeltſam genug, Wayland Smith als ein wahrhafter Prophet bewaͤhrt; ſo leicht pflanzen ſich der⸗ gleichen Fabeln fort, daß, noch ſelbſt bis auf den heutigen Tag, eine dunkle Sage von ſeiner unſichtbaren Schmiede im Thal von Whitehorſe erzaͤhlt wird*); ſelbſt die Erzaͤh⸗ lung von Alfreds Siegen und andern berüͤhmten Vorfaͤllen, wird in Berkſhire nicht ſorgſamer aufbewahrt, als die Le⸗ gende von Wayland Smith.
Die Eile unſerer Reiſenden erlaubte ihnen nicht, anders⸗ wo Halt zu machen, als wo es noͤthig war, um ihren Gaͤu⸗ len Futter reichen zu laſſen; und da die meiſten der Orte, durch welche ſie kamen, unter dem Einfluß von Leieeſter ſelbſt⸗ oder doch unter dem ſeiner eifrigſten Anhaͤnger ſtanden, hiel⸗ ten ſie es fuͤr rathſam, ihre wahren Namen und den Zweck ihrer Reiſe zu verbergen. Bei ſolchen Gelegenheiten kamen nun die Dienſtleiſtungen Wayland Smiths ſehr zu Huͤlfe. Er ſchien in der That ein ordentliches Vergnuͤgen darin zu finden, die Geſchicklichkeit an den Tag zu legen, mit der er jede Nachforſchung zu vereiteln wußte, und machte ſich ſtets eine Freude daraus, die Neugier der Wirthe und Aufwaͤrter auf falſche Spur zu leiten. Waͤhrend der Dauer ihrer kur⸗ zen Reiſe wurden von ihm drei verſchieden lautende Geruͤchte in Umlauf geſetzt. Einmal: Treſſilian ſey der Lord Depu⸗ tirte von Irland, ineognito heruͤber gekommen, um der Koͤ⸗ nigin Willen hinſichtlich des großen Rebellen Rory Oge Mae Carthy Mae Makon zu vernehmen; dann, daß Treſſilian ein Agent von Monſieur waͤre, angelangt, um ſeine Bewer⸗
*) CGamdens Britannia,— Goughs Edition vol. 1. p. 221.


