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„Nach eurem Belieben,“ entgegnete Foſter,„ich werde es von außen ſicher ſtellen.“ So ſprechend, nahm er ein Licht, und führte Emmy nach einem Theile des Gebäudes, den ſie früher noch nicht betreten hatte, eine hohe Stiege hinan, von einem der alten Weiber mit einer Lampe vorgeleuchtet. Als ſie die ſteile Treppe, welche von unermeßlicher Höhe ſchien, erſtiegen hatten,
ſchritten ſie über eine kurze enge Gallerie von ſchwarzem
eichenen Holze, an deren Ende ſich eine ſtarke eichene Thür befand, durch welche ſie in Tony Foſters Zimmer traten, deſſen Geräth ſo armſelig als möglich, und das
nur durch den Namen von einem Gefängniß verſchieden war. Foſter blieb an der Thür ſtehen, der Gräfin die
Lampe reichend, ihr aber die Dienſte des alten Weibes weder anbietend, noch erlaubend. Die Lady, ſich nur nach Einſamkeit ſehnend, ergriff ſchnell die Lampe, und benutzte, um die Thür von innen zu verſchließen, alle
Mittel, welche dazu im reichlichen Maaße vorhanden waren.
Varney, welcher unten an der Stiege gelauſcht hatte, ſchlich jetzt, als er die Thür verſchließen hörte, auf den Zehen herauf. Foſter winkte ihm, und deutete mit einer gewiſſen Selbſtgefälligkeit auf eine in der Mauer verborgene Maſchinerie, welche, auf leichte und geräuſchvolle Weiſe in Bewegung geſetzt, einen Theil der hölzernen Gallerie, ungefähr auf die bei einer Zug⸗ brücke gebräuchliche Weiſe, verſchwinden ließ, ſo, daß jede Verbindung zwiſchen Tony Foſters Zimmer und dem obern Ende der Treppe abgeſchnitten wurde. Der Strick, durch den dieſe Maſchine in Bewegung zu ſetzen war, war ſonſt bis in Tony's Gemach geleitet, welcher ſich auf dieſe Weiſe gegen jeden Angriff von Außen zu ſichern be⸗ abſichtigte; jetzt aber, wo ſie dazu dienen ſollte, die


