Teil eines Werkes 
3. Band (1823)
Entstehung
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zuvor Schloß und Pfanne von dem Pulverdampfe ge⸗ reinigt hatte, und ritt darauf ruhig der Sänfte nach, innerlich erfreut, auf ſo geſchickte Weiſe einen beunruhi⸗ genden Zeugen mancher ſeiner Bosheiten und den Ueber⸗ bringer von Befehlen aus dem Wege geräumt zu haben,

die er zu erfüllen nicht Willens war, und von denen

er daher wünſchte, daß man glauben möchte, ſie wären nie in ſeine Hände gelangt.

Der übrige Theil der Reiſe ward nun mit einer Eile

fcortgeſetzt, welche von der geringen Sorgfalt zeigte, die man für die Geſundheit der Gräfin hatte. Sie hielten

nnur an ſolchen Orten an, wo ihnen alles zu Gebote

ſtand, und wo das Mährchen von der wahnſinnigen Lady Varney allgemeinen Glauben gefunden haben würde, hätte die unglückliche Emmy einen Verſuch gemacht, die Hülfe derjenigen Perſonen, denen ſie zu Geſichte kam, in Anſpruch zu nehmen. Aber dieſe ſah keine Hoffnung voraus, bei irgend Jemand Gehör zu finden, zu dem ſie zu ſprechen Gelegenheit hatte, und fürchtete ſich über⸗ dem, die Bedingung, ihre Reiſe ruhig fortzuſetzen, zu

überſchreiten, unter welcher allein Varney ihr verſpro⸗

chen hatte, ſie mit ſeiner verhaßten Nähe zu verſchonen. Varney's Autoritär, oft ſchon ſo benutzt bei den gehei⸗

men Reiſen des Grafen nach Eumnor, machte, daß ſie

überall ſchnell mit Pferden verſehen wurden, ſo daß ſie ſich ſchon in der Nacht nach ihrer Abreiſe von Kenil⸗ worth in der Nähe von Cumnor⸗Place befanden.

Hier ritt Varney, wie er ſchon während der Reiſe öfterer gethan hatte, zur Sänfte hin, und fragte:was macht ſie?

Sie ſchläft, entgegnete Foſter;ich wollte, wir wären zu Hauſe, ihre Kräfte ſind erſchöpft.