Teil eines Werkes 
3. Band (1823)
Entstehung
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„Es bedarf deſſen nicht,“ entgegnete der Graf mit Stolz,„wagt es nicht, mir zuvor zu kommen; keine Stimme, als Dudley's Stimme ſelbſt, ſoll Dudley's Irrthum offenbaren.— Jett zu Eliſabeth,— und dann nach Cumnor auf den Flügeln des Windes!“

So ſprechend, band er eilig ſein Pferd los, warf ſich in den Sattel, und ſprengte in vollem Gallop nach Kenil⸗ worth zurück.

„Nehmt mich vor Euch auf den Sattel, Herr!“ rief Dickie, als er Treſſilian ſeinen Gaul ebenfalls eilig be⸗ ſteigen ſahz—„meine Erzählung iſt noch nicht zu Ende, und ich bedarf eures Schutzes.“

Treſſilian erfüllte ſeinen Wunſch, und folgte dem

5 Grafen, doch nicht mit ganz ſo angeſtrengter Eile. Un⸗ terweges geſtand der Burſche mit großer Reue, daß er, um ſich an Wayland zu rächen, der allen ſeinen Fragen hinſichtlich der Lady ausgewichen ſey, obgleich er doch we⸗ gen der oft ihm geleiſteten Dienſte Offenheit von ihm ver⸗ langen konnte, dieſem das Schreiben entwandte, welches

Emmy ihm für den Grafen von Leiceſter übergeben hatte. Seine Abſicht war, es Wayland an demſelben Abend wie⸗ der zuzuſtellen, wo er z verläſſig mit ihm zuſammen zu treffen hoffte, weil derſelbe in der Vorſtellung auf dem See die Rolle des Arion ſpielen ſollte. Er ſey in der That erſchrocken geweſen, als er geſehen habe, an wen der Brief gerichtet ſey, aber er bedachte, daß, da Leice⸗ ſter doch nicht vor Abend eintreffen könnte, das Schreiben alsdann, als dem früheſten Zeitpunkte, in welchem es der Natur der Sache nach übergeben werden konnte, ſchon wieder in den Händen des rechten Boten ſeyn würde. Aber Wayland erſchien nicht bei der Vorſtellung, weil er von

Lambourne zum Schloſſe hinausgeführt worden war, und 4 da