Teil eines Werkes 
3. Band (1823)
Entstehung
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ob es auch Treſſilian gelungen ſey, ſich durchzuwinden, und ſobald er dieſen ebenfalls aus dem Gedränge ſah, . ſchritt er voran, einem kleinen Dickicht zu, hinter dem ein Diener ſtand, zwei geſattelte Pferde am Zaum hal⸗ tend. Er warf ſich auf eins derſelben, und winkte Treſſi⸗ lian, das andere zu beſteigen, welcher gehorchte, ohne ein Wort zu erwiedern.

Leiceſter ſpornte darauf ſein Pferd, und ſprengte raſch voran, bis ſie ungefähr eine Meile vom Schloſſe zu ei⸗ nem atlegenen von dicken Eichen umgebenen Platze ge⸗ langten. Hier ſtieg er ab, band ſein Pferd an einen Baum, warf ſeinen Mantel über den Sattel, rief: „Hier iſt keine Unterbrechung zu fürchten,“ und zog ſein Schwerdt. 5

Treſſilian folgte pünktlich ſeinem Beiſpiele; als er aber ſeine Waffe zog, ſprach er:„da Jedermann, der mich kennt, weiß, daß ich den Tod nicht fürchte, ſobald er gegen die Ehre in die Wagſchaale gelegt werden ſoll, glaube ich ohne Vorwurf fragen zu können, warum Ihr, Mylord! mich auf eine Weiſe beſchimpftet, die unſer jetziges einander Gegenüberſtehen herbeiführte?“

„Liebt Ihr ſolche Beweiſe meiner Verachtung nicht,“ entgegnete der Graf,„ſo greift ohne Verzug zur Waffe, ſouſt werde ich den Act, über den Ihr Euch beklagt, wie⸗ derholen.“

„Ihr ſollt es nicht nöthig haben, Mylord!“ ſagte

Treſſtlian;z„Gott richte über uns! und euer Blut,

wenn Ihr fallt, komme über Euch!“

. Kaum hatte er geendet, als auch ſchon der Kampf begann. Leiceſter aber, vollkommen Meiſter des Rap⸗ piers, wie überhaupt aller ritterlichen Uebungen jener

Zeit, hatte in der letzten Nacht Treſſilians Gewandtheit

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