Teil eines Werkes 
3. Band (1823)
Entstehung
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ren der erfahrenſten Krieger vorausgeſehen worden war. Das Geländer der Brücke nämlich, vielleicht abſichtlich heute nicht allzu ſtark befeſtigt, gab nach, ſo, daß der heiße Muth vieler der Krieger, welche hinabſtürzten, plötz⸗ lich abgekühlt ward. Dieſer Zufall hätte ernſte Folgen haben können, da mehrere der Hinabgefallenen nicht ſchwimmen konnten, hätte man nicht die Vorſicht beobach⸗ tet, Böte in Bereitſchaft zu halten, welche, ſogleich zur Rettung herbei eilend, die unglücklichen Krieger auffiſch⸗ ten, und ſie ans trockene Ufer brachten, wo ſie in dem Genuſſe des freigebig geſpendeten Ale und Brantweins die überſtandenen Leiden vergaßen, keine Sehnſucht ver⸗ rathend, in den verzweiflungsvollen Kampf zurück zu kehren.

Capitain Coxe allein, obgleich er bereits zweimal mit Roß und Mann in den See geſtürzt war, wagte ſich muthig, wie je ein Ritter der alten Zeit, wieder in die Schlacht. Er und ſein Steckenpferd trieften von Waſſer; aber dennoch ermuthigte er zweimal durch Worte und Bei⸗ ſpiel ſeine faſt zurückweichenden Krieger, ſo, daß endlich den Engländern, wie recht und billig, der volleonnenſts Sieg über die Dänen zu Theil wurde.

Dieſes rohe, wilde Spiel ſtimmt vielleicht nicht ganz mit der Idee überein, welche ſich dee Leſer von einer zur Unterhaltung einer Eliſabeth angeordneten Luſtbarkeit entworfen haben mag, unter deren Regierung ſich die Wiſſenſchaften ſo glänzend belebten, ſo wie ihr Hof eben ſo ſehr durch Feinheit und Anſtand, als ihr Cabinet durch Weisheit und Stärke berühmt war. Mag es nun aber aus der politiſchen Rückſicht, ſcheinbar Antheil an Volks⸗

feſten zu nehmen, oder aus einem Anfluge von dem roh⸗

männlichen Geiſte ihres Vaters geweſen ſeyn, genug, die