Teil eines Werkes 
3. Band (1823)
Entstehung
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Parthei voran, welche die Engländer vorſtellte, ſein langes Schwerdt, um mit Herrn Laneham zu reden, in der Luft ſchwingend, wie es einem erfahrnen Krieger ge⸗ ziemt, der unter Heinrich, dem Vater der Königin, bei der Belagerung von Boulogne mitgefochten hatte. Dieſer Anführer war, wie recht und billig, der Erſte, welcher einritt, und der, als er an der Spitze ſeiner Krieger vor der Königin erſchien, den Griff ſeines Schwerdtes küßte, und dabei eine ſo kunſtvolle Gambade machte, als vor ihm noch nie von einem zweibeinigen Steckenpferde aus⸗ geführt worden war. Stolz ſprengte er dann über die Brücke, ſeiner Truppe voran, welche er mit kriegeriſcher Geſchicklichkeit am entgegengeſetzten Ende des Turnierpla⸗ tzes aufſtellte, harrend, bis auch ſein Gegner ſich zum Kampfe geordnet haben würde.

Dieß währte nicht lange; die Däniſche Cavallerie und Infanterie, den Engländern keinesweges an Anzahl, Rüſtung und Tapferkeit nachſtehend, langten unverzüg⸗ lich an; vor ihnen her ertönte die Sackpfeife, und ſie wurden von einem faſt eben ſo geſchickten Kriegsmanne, als der berühmte Coxe war, angeführt. Die Dänen nah⸗ men ihre Stellung unter dem Gallerie⸗Thurme, dem Mor⸗ timers⸗Thurme gegenüber, und als alle Anſtalten getrof⸗ fen waren, ward das Zeichen zum Angriff gegeben.

Ihr erſtes Zuſammenſtoßen war ziemlich gemäßigt, weil jeder Theil einige Furcht hatte, in den See geworfen zu werden. Als aber von jeder Seite Verſtärkungen nach⸗ rückten, ward das Scharmützel bald zum heftigen, all⸗ gemeinen Gefecht. Sie ſtießen, nie Herr Laneham ver⸗ ſichert, ſo gewaltſam aufeinander, daß oft beide Theile zu Boden ſtürzten, und Keulen und Schilder furchtbar er⸗ drönten. Jetzt aber trat ein Umſtand ein, der von mehre⸗