Teil eines Werkes 
3. Band (1823)
Entstehung
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Nach einem köſtlichen Morgenmahle, welches Herr Laneham ein ambroſtaniſches Frühſtück nennt, begab ſich dem gemäß Eliſabeth, von den ſämmtlichen Cavalieren und Damen ihres Hofes gefolgt, nach dem Gallerie⸗ Thurm, um die Ankunft der beiden ſtreitenden Partheien, der Engländer und der Dänen, zu erwarten. Auf ein gegebenes Zeichen that ſich das äußere Thor, welches in das Gehege führte, weit auf, um ſie einzulaſſen. Und heran kamen ſie zu Fuß und zu Roßz; den einige der ehr⸗ geizigern Theilnehmer hatten phantaſtiſche Kleidungen aangelegt, in der Abſicht, den Rittern der beiden verſchie⸗

denen Nationen zu gleichen. Um aber Schaden zu verhü⸗ ten, war ihnen nicht erlaubt, auf würklichen Pferden zu erſcheinen, ſondern nur geſtattet worden, ſich einer Art von Steckenpferden zu bedienen, wie man ſie in alten Zeiten bei den Mohrentänzen gebrauchte, und wie man ſie jetzt noch dann und wann auf der Bühne ſieht. Das Fußvolk folgte auf ähnliche Weiſe verkleidet. Was die Rüſtungen der Krieger betrifft, ſo erlaubt es uns der Raum nicht, ſolche weitläuftig zu beſchreiben; ſie waren indeß poſſierlich, und ihre Waffen, welche ſtatt der Lanzen aus Spießen von Erlenholz, ſtatt der Schwerdter aber aus derben Prügeln beſtanden, furchtbar genug, tüchtige Schläge auszutheilen; auch waren ſämmtliche Streiter zu Fuß wie zu Roß durch ſtarke Stirnſchienen und Schilder von dickem Leder geſchützt.

Capitain Coxe, jener berühmte Humoriſt von Co⸗ ventry, deſſen Buchhandel von Ballaven, Almanachen und Pfennigsliedern, ſauber in Pergament gewickelt und mit einer Schnur umwunden, noch jetzt ein Gegenſtand des Neides aller Antiquare iſt, ritt, als geiſtreicher Au⸗ ordner des Ganzen, ſtolz auf ſeinem Steckenpferde der