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noch durch den Glanz eines Zuges in Schatten geſtellt wurden, an deſſen Spitze, einer Sonne gleich, Eliſa⸗ beth ſtrahlte.
So näherte ſich nun die Cavalcade dem oft erwähn⸗ ten Gallerie⸗Thurme.— Jetzt war die Reihe, vorzutre⸗ ten, an dem ungeheuren Thorwächter; aber der Coloß war dergeſtalt verwirrt— denn durch den Inhalt eines gewaltigen Alekrugs, den er, um ſein Gedächtniß zu ſtärken, hinunter gegoſſen hatte, war das Gehirn, dem das Getränk zu Hülfe kommen ſollte, nur noch verſtör⸗ ter geworden— daß er nur kläglich vor ſich hin brummte und auf ſeiner ſteinernen Bank ſitzen blieb. Die Köni⸗ gin wäre demnach ohne Begrüßung vorüber geritten, hätte nicht Dickie Springkobold, der geheime Verbün⸗ dete des Rieſen, welcher der Abrede gemäß unter deſſen Mantel ſieckte, die früher beſchriebene ſammtene Hüften⸗ Bedeckung des Wächters mit einer tüchtigen Nadel durch⸗ bohrt. 3
Der Coloß ſtieß einen dumpfen Schrei aus, ſprang auf, die Keule in der Hand, und ſchüttelte ſich einige mal; dann aber, von Dickies Nadel angetrieben, wie ein Gaul von den Sporen ſeines Reuters, fiel er plötz⸗ lich in den vollen Lauf ſeiner Rede, welche er, von ſei⸗ nem zwerghaften Einbläſer unterſtützt, mit rieſenhaftem Pomp herſprach, und deren Inhalt wir hier in der Kürze mittheilen wollen.— Unſere Lefer wollen bemer⸗ ken, daß der Anfang an die herandrängende Menge, der Schluß aber an die Königin gerichtet war, in welcher der Redner eine himmliſche Erſcheinung zu ſehen glaubt, ver der er Keule und Schlüſſel kniend niederlegt. „Welch ein Lermen, welch ein Treiben,
Glaubt Ihr, ich ſey umſonſt hergeſtellt?
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