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„Damit bin ich zufrieden,“ entgegnete Raleigh, „ſprich Du dein Urtheil über uns, Treſſilian!“
Treſſilian, ſo aufgefordert, muſterte Beide, und bemerkte auf den erſten Blick, daß Blount, dem Rathe des Schneiders zufolge, reichlich mit Spitzen und Bän⸗ dern geſchmückt, ſich in ſeinem Putze gezwungen bewegte, wie ein Bauer in ſeinem Sonntagsſtaate, während Ra⸗ leigh's höchſt geſchmackvoller Anzug ſeine ſchöne Geſtalt in noch vortheilhafterem Lichte zeigte. Er ſagte daher, daß Blount's Kleidung die prächtigſte, Raleigh's dage⸗ gen die geſchmackvollſte ſey,
Blount war mit dieſer Entſcheidung zufrieden. „Hätte mir der Lappenkönig,“ ſagte er,„ſolch ein ein⸗ faches Wamms gebracht, als Raleigh dort, ich hätte ihm den Schädel mit ſeinem Bügeleiſen eingeſchlagen. Wol⸗ len wir einmal Narren ſeyn, ſo müſſen wir es auch recht ſeyn.“
„Aber warum legſt Du denn nicht deinen Staat an, Treſſilian?“ fragte Raleigh.
„Ich bin durch ein Mißverſtändniß aus meinem Zimmer verdrängt worden,“ erwiederte Treſſilian,„und für den Augenblick von meinen Sachen getrennt. Ich war eben in Begriff, Dich aufzuſuchen, und Dich zu bit⸗ ten, dein Zimmer mit mir theilen zu wollen.“
„Du biſt willkommen!“ ſagte Raleigh;„es iſt ein treſfliches Gemach; Mylord von Leiceſter hat uns fürſtlich logirt. Findet ſeine Höflichkeit auch wider Wil⸗ len ſtatt, wird ſie doch weit ausgedehnt.— Du ſollteſt Dich über deinen Unfall bei dem Kämmerer des Grafen beſchweren, ſchnell würde er bemüht ſeyn, deiner Noth abzuhelfen.“.
„Es iſt nicht der Mühe werth,“ ſagte Treſſilian,


