Teil eines Werkes 
3. Band (1823)
Entstehung
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alſo mit deinem Schaafsgeſicht, oder ich ſtürze Dich zum Fenſter hinab, und verſuche, ob deine Gauklerkünſte deine Knochen ſchützen können.“

„Ich hoffe, Ihr werdet nicht ſo hartherzig ſeyn, geſtrenger Herr!“ ſagte Wayland;„arme Leute wollen auch leben; laßt mich doch mit meiner Schweſter ſpre⸗ chen.“

„Schweſter, Schweſter!“ lachte Lambourne,„von Adam her vielleicht. Doch Schweſter, oder nicht, gleich⸗ viel, ich breche Dir den Hals, kommſt Du wieder hie⸗ her.— Auch ſollſt Du überhaupt zum Schloſſe hinaus; hier gilts wichtigeren Dingen, als deinen Gaukeleien.“

„Aber bedenkt, geſtrenger Herr!“ ſagte Wayland, „ich ſoll ja heute Abend bei den Vorſtellungen auf dem See den Arion darſtellen.“

„Ich will die Rolle ſtatt deiner ſpielen,“ entgeg⸗

nete Lambourne.—„Orion heißt der Kerl?— ich will den Orion und das ganze Siebengeſtirn vorſtellen. Komm mit mir, marſch!— oder halt einmal— Law⸗

rence, fahr' Du mit ihm ab.“

Lawrence packte den keinen Widerſtand leiſtenden Gaukler beim Kragen, während Lambourne mit raſchen Schritten voranging, derſelben Nebenthüre zu, durch die Treſſilian herein gekommen war, und welche in keiner großen Entfernung vom Mervynsthurme durch die Mauer an der Weſtſeite führte.

Während Wagyland ſchnellen Fußes über den Raum zwiſchen dem Thurme und der Mauer gebracht ward, be⸗ ſchäftigte ihn, troz ſeiner eigenen Gefahr, der Gedanke an die unglückliche Lady, für welche er innige Theil⸗ nahme fühlte. Als er aber zur Thür hinaus geführt war, und Lambourne ihm mit einem furchtbaren Schwur