Teil eines Werkes 
3. Band (1823)
Entstehung
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4 den komme, ſo wird es mir dafür in jener deſto beſſer ergehen.— Raſch alſo jetzt zu ihr, und dann hinaus ins Freie.“

Mit den ſchleichenden Schritten und ſpähenden Augen einer Katze ſchlug Wayland Smith den Weg nach dem Zimmer der Lady ein, furchtſam ſich immer an der Mauer wegdrängend, und bemüht, alles um ſich her zu beobachten, ſeinerſeits aber unbemerkt zu bleiben. So gelangte er durch den äußern und innern Schloßhof in

4 den Raum zwiſchen den Küchen und der Halle, wo die Wendeltreppe zum Mervynsthurme hinaufführte.

Schon wünſchte er ſich Glück, bis hieher gelangt zu ſeyn, und ſtand eben im Begriff, die Stiege hinan zu eilen, zwei Stufen immer auf einmal, als er be⸗ merkte, daß der von einer nur halb offen ſtehenden Thür geworfene Schatten eines Mannes die gegenüberſtehende Treppenwand verdunkelte. Wayland zog ſich behutſam nach dem innern Hofe zurück, ſchlich auf demſelben eine Viertelſtunde lang umher, eine Zeit, welche ihm ſaſt viermal ſo lang ſchien, und ging dann wieder zu der Treppe, hoffend, der Lauſcher würde ſich entfernt haben. Er ſtieg hinan, bis zu der gefürchteten Stelle,— kein Schatten war ſichtbar,— leiſe ſchritt er nun noch einige Stufen höher hinauf,— die Thür ſtand noch immer halb offen; noch war er zweifelhaft, ob er weiter gehen, oder zurückkehren ſolle, als plötzlich die Thür weit auf⸗ geriſſen ward, und Michael Lambourne auf den erſtaun⸗ ten Künſtler losſtürzte.„Wer zum Teufel biſt Du?“ rief der Raufbold,„und was ſuchſt Du hier in dieſem Theil des Schloſſes? Marſch hinein in bies Annmner da⸗ mit wir ſehen, was an dir iſt.“ „Ich tanze nicht nach Jedermanns Pfeife,“ ent⸗