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gen laſſen, auf dem Hänboden deübenn wo ich ſchlafen ſoll. 24 iint cht. 1
„Tob und Hô ile1“ tief preſſil ian, ganz ſeiner Ge⸗ wohnheit entgegen, in die höchſte Ungeduld ausbrechend, „Du haſt doch nicht den Brief verloren, deſſen Inhalt wichtiger iſt, als taufend ſolcher Leben, wie deines?’"¹4)
„Verloren!“ erwiederte Wayland,„das wär' ein dummer Spaß. Nein; Herr! ich hab' ihn forgfältig bei meinen andern Sachen anföewahet— ſhie hole ich ihn herbei.“
„Fort, fort!“ eief Treſſiian,„dienſt Du mir treu, harrt deiner reicher Lohn; hintergehſt Du mich aber, wäre ein todter Hund glücklicher, als Du.“*.
Wayland machte eine Verbeugung, und eilte, dem Anſcheine nach, mit Vertrauen und Zuverſicht davon, in ſeinem Innern aber wogten Angſt und Furcht. Der Brief war verloren, nichts war gewiſſer, denn jene gegen Treſſilian ausgeſprochene Entſchuldigung war nur ein Vorwand, um dem Zornerguſſe deſſelben für den Augen⸗ blick zu entgehen. Der Brief war fort— konnte in unrechte Hände fallen, und ſo war das ganze Geheim⸗ niß, in welches er verwickelt war, entdeckt. Wenig Wahrſcheinlichkeit nur war vorhanden, daß es anders kommen wuͤrde; auch fühlte ſich Wayland durch Treſſi⸗ lians heftige Aeußerung gegen ihn gekränkt.
„Soll ich mit ſolcher Münze bezahlt werden, für Dienſte, wobei mein Hals auf dem Spiele ſteht,“ ſagte er zu ſich,„dann, in der That, wird es Zeit, an ſich zu denken. Hier habe ich, ſo viel ich davon weiß, den Schloßherrn bis auf den Tod beleidigt, deſſen bloßes Wort eben ſo leicht mein Lebenslicht ausblaſen kann, als ſein Athem eine Pfennigskerze. Und das alles für
eine


