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dingung der Gewährung Eurer Bitte, mein Zuſtand iſt Wahnſinn, und nur Raſerei kann mir Nathſchläge ge⸗ ben, die mir helfen können.“
„Wenn Ihr ſolche Reden führt,“ ſagte Treſſilian, indem Erſtaunen aufs Neue ſeinen Kummer und ſeine Entſchloſſenbeit überwältigte,„dann muß ich Euch in der That für unfähig halten, für Euch ſelbſt zu denken und zu handeln.“
„Nein, nein!“ rief ſie aus, indem ſie vor ihm auf die Knie niederſank,„nein, ich bin nicht wahnſin⸗ nig— nur ein unglückliches, beklagenswerthes Geſchöpf bin ich, durch eine Verkettung der allerſeltſamſten Um⸗ ſtände von dem Arme deſſen, der mich zu beſchützen wünſcht, an einen Abgrund geſchleppt— von Euch,
reſſiltan— von Euch, den ich ſtets ehrte, achtete— ja, den ich liebte— nur nicht ſo liebte, wie es Euer Wunſch war.“
Es lag eine Kraft— eine Selbſtſtändigkeit— eine Reſignation in ihrer Stimme und in ihrem Weſen— eine ſo gänzliche Ergebung in ſeine Großmuth, welche ihn, im Verein mit den zärtlichen an ihn gerichteten Ausdrücken, aufts tiefſte bewegten. Er hob ſie auf, und beſchwor ſie in abgebrochenen Worten, ſich zu beruhigen.
„Ich kann nicht,“ ſprach ſie,„ich will nicht ruhig ſeyn, bis Ihr mir verſprecht, meine Bitte zu erfällen.
— Ich will ſo deutlich ſeyn, als ich darf— ich erwarte
jetzt eben die Befehle eines Mannes, dem das Recht zuſteht, ſie zu ertheilen.— Das Dazwiſchentreten ei⸗ nes Dritten, und zumal das Eurige, Treſſilian,— würde mich gänzlich zu Grunde richten.— Wartet nur noch vier und zwanzig Stunden, leicht iſt es möglich, daß die arme Emmy alsdann ſchon Mittel in Händen hat, Euch zu beweiſen, daß ſie Eure uneigennütziige Freund⸗
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