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Treſſilian aber, deſſen Ankunft er ſo ängſtlich ent⸗ gegen ſah, war durch einen anderen Eingang in das Schloß zurückgekehrt. Zwar hatte er, wie Wayland rich⸗ tig genug vermuthete, die Grafen auf ihrem Ritte nach Warwick begleitet, nicht ohne Hoffnung, daß er in jener Stadt irgend eine Nachricht von ſeinem Boten erhalten würde. Als er ſich aber hierin getäuſcht ſah, und in Leiceſters Gefolge Varney bemerkte, welcher die Abſicht zu haben ſchien, ihn anzureden und ſich ihm zu nähern, hielt er es bei der jetzigen Lage der Sache für das Beſte, jede Gelegenheit dazu zu vermeiden. Er verließ daher den Audienzſaal in dem Augenblick, wo der Ober⸗Sheriff der Grafſchaft ſich mitten in einer Rede befand, welche
er an die Königin richtete, beſtieg ſein Roß, und ritt 4
nach Kenilworth auf einem Nebenwege zurück, der ihn zu einer kleinen Pforte an der Weſtſeite der Mauer führte, durch welche man ihn, als einen Ritter aus dem
Gefolge des Grafen von Suſſex, für deſſen Begleiter
Lord Leiceſter ſeinen Leuten die größte Aufmerkſamkeit anempfohlen hatte, unbedenklich einließ. So traf es ſich, daß er von Wayland nicht bemerkt wurde, den er ſeinerſeits eben ſo gern geſehen haben würde. Nachdem er ſein Pferd der Sorge ſeines Dieners übergeben hatte, ſchritt er eine Weile in dem Garten und auf jenem Platze auf und nieder,— auf dem, wie wir früher erwähnt haben, Triumphbogen, Trophäen, Statuen und mehr dergleichen architektoniſche Kunſtwerke errichtet waren,— mehr, um ungeſtört ſeinen Gedanken nachzuhängen, als um die Schöpfungen der Natur und der Kunſt zu bewundern, welche der Graf von Leiceſter mit verſchwenderiſcher Pracht hier aufgehäuft hatte. Faſt alle Gäſte von Rang und Auszeichnung hatten das Schloß
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