Teil eines Werkes 
3. Band (1823)
Entstehung
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1,

ſchichte jener Lady nicht erfahren, welche eben ſo wenig deine Schweſter iſt, als ich es bin.

Was würde es dir nutzen, du Springkobold? fragte Wayland ausweichend.

Gut, gut! ſtehen wir ſo mit einander? entgeg⸗ nete der Burſche;mir ſchon recht; es liegt mir ohne⸗ hin nicht viel daran; wenn ich aber ein Geheimniß wit⸗ tere, bin ich entweder auf der einen oder auf der andern Seite, verſteht Ihr mich? Nun, gute Nacht alſo!

Höre doch, Dickie, höre! rief Wayland, dem des Burſchen intriganter Geiſt zu wohl bekannt war, um nicht ſeine Feindſchaft zu fürchten,bleibe noch, gu⸗ ter Dickie, und trenne dich nicht ſo ſchnell von deinem alten Freunde! Sieh', ich verſpreche dir, du follſt alles, was ich von der Lady weiß, bald erfahren.

Bald, bald! wiederholte Dickie,das bald dürfte vielleicht am jüngſten Tage eintreffen, darum lebt wohl, Wayland, ich will zu meinem Rieſen drüben am Thurm, der, wenn er auch weniger Klugheit, doch we⸗ nigſtens für geleiſtete Dienſte mehr Dankbarkeit beſitzt, als mancher Andere. Und ſo noch einmal, Wayland, gute Nacht!

So ſprechend, machte er einen Luftſprung durch die Pforte, und rann mit der ihm eigenthümlichen Blitzes⸗ ſchnelle dahin, dem Galleriethurm zu, wo er in einem Augenblicke Waylands nachſtarrenden Blicken entſchwand.

Wollte Gott, ich wäre erſt mit heiler Haut wie⸗ der aus dem Schloſſe heraus! dachte Wayland; denn fängt erſt dieſer Satansjunge an, mit in dem Brei herum zu rühren, muß es unumgänglich ein Gericht für den

Teufel werden. Wenn doch Treſſilian nur erſt zum Vor⸗

ſchein käme. Kenilworth. Zter Bd.. B