Teil eines Werkes 
3. Band (1823)
Entstehung
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Klinge, ſagte Wayland;aber ich bin in der That begierig, zu erfahren, wie du es anfingſt, den rieſigen Bären dort zu zähmen.

Ich machte es auf deine Weiſe, antwortete Dickie;bei dir ſollen ſchöne Worte ſtets die Stelle von Thaten vertreten; was aber jenen ehrlichen Wächter be⸗ trifft, ſo ſollſt du wiſſen, daß er ſich, eben als loir drü⸗ ben bei dem Thurme anlangten, den Kopf mit einer Rede zerbrach, welche für ihn zum heutigen Tage ver⸗ fertigt worden, und die zu behalten ſeinem Rieſenſchädel zu ſchwer fiel. Dieſer Sermon war, wie mehrere an⸗ dere, ein Machwerk meines gelehrten Magiſters Holiday, und ſo hatte ich ihn oft genug gehört, um jede Zeile auswendig zu wiſſen. So wie er alſo auch nur einige Worte hermurmelte, wußte ich, wo ihn der Schuh drückte, und half ihm ein; als er mich darauf voll Freude zu ſich hinauf hob, verſprach ich ihm, unter der Bedin⸗ gung, daß er Euch einlaſſen möchte, mich unter ſeinem Bärenfelle verbergen und ihm in der Zeit der Noth ein⸗ blaſen zu wollen. Jetzt eben habe ich nur einen Sprung in's Schloß gethan, um einige Nahrung zu mir zu neh⸗ men, und ſtehe nun im Begriff, zu ihm zurück zu keh⸗ ren, um mein Verſprechen zu löſen.

Recht, recht! Dickie, eile! rief Wayland,der

arme Rieſe dort würde über das Ausbleiben ſeines zwerg⸗ haften Hülfscorps untröſtlich ſeyn, um Gottes wil⸗

len, ſpute dich, mach', daß du fortkommſt, Dickie! Fort mit dir, Dickie, mach', daß du fortkommſt!

ganz recht! wiederholte der Zwerg;wir haben dich

ja gebraucht, wozu du gut warſt; fort mit dir! Ein

ſchoner Dank, in der That; alſo ſoll ich die Ge⸗

ſchichte