Teil eines Werkes 
3. Band (1823)
Entstehung
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fem Auge durchſpähete er die Reitermaſſe, welche ſich auf der Brücke bald langſam, bald ſchnell, raſtlos hin und her bewegte. 5

Während Wayland auf dieſe Weiſe ſorgſam bemüht war, den auszuſpähen, den er nicht ſah, fühlte er ſich plötzlich von jemand am Mantel gezogen, von dem er ſeinerſeits recht gern ungeſehen geblieben wäre.

Es war Dickie Springkobold, welcher immer dort zu ſeyn pflegte, wo man am wenigſten an ihn dachte. Von welcher Art nun aber Waylands innere Gefühle bei ſeinem Anblicke auch ſeyn mochten, hielt er es doch für nöthig, über dieſes unverhoffte Zuſammentreffen ſeine Freude zu äußern.

Ey, biſt du's doch, Springkobold, du Ueberall und Nirgends, du meine allerwelts Maus! rief er mit erkünſteltem Frohſinn.

Maus! entgegnete Dickie.Ey nun ja, eine Maus, wie jene, welche das Netz zernagte, grade als der Löwe, den es gefangen hielt, ein Geſicht zu ziehen begann, dumm und einfältig, wie ein Eſel.

Du biſt dieſen Nachmittag bei ſcharfer Laune, ſagte Wayland;aber ſpare jetzt deinen Witz, und ſage mir lieher, wie du mit dem dickköpfigen Rieſen drüben am Thurme fertig geworden biſt? War ich doch be⸗ ſorgt, er würde dir die Kleider abſtreifen, und bich n wie ein Ei verſchlucken.

Hätte er das gethan, erwiederte Dickie,wäre ſein Magen gehirnvoller geworden, als ſein Kopf; aber der Rieſe dort iſt ein höflicher Mann, und dankbarer, als mancher Andere, dem ich aus der Noth half; ver⸗

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ſteht Ihr mich, Herr Wayland Smith?

Deine

Zunge iſt ſcharf, wie eine Sheffielder