und Wayland, welcher für ſich und die Gräfin zu fürch⸗ ten begann, wandte ſich ſchnell an einen derſelben, wel⸗ cher ihm noch der Beſcheidenſte ſchien, drückte ihm ein Geldſtück in die Hand, und beſprach ſich mit ihm leiſe in kurzen Worten über die Art und Weiſe, ſeine Beglei⸗ terin für den Augenblick unterzubringen. Dieſer, wel⸗ cher ein Uebergewicht über die Andern zu haben ſchien, machte ihnen Vorwürfe über ihre Unhöflichkeit, befahl einem Knechte, für die Pferde der Fremden zu forgen, und bat dieſe, ihm zu folgen. Ddie Geäſin hatte Gegenwart des Geiſtes genug, um einzuſehen, daß es durchaus nothwendig ſey, dieſer Auf⸗ forderung nachzugeben, und indem ſie alſo dem rohen Geſpött den Rücken wandte, folgte ſie mit Wayland dem Fremden, der ſich ihnen als Führer angeboten hatte. S ieEe gelangten nun in den innern Schloßhof, inder ſie durch die große Pforte ſchritten, welche ſich zwiſchen dem früher erwähnten Cäſarthurm und einem andern ſtattlichen Theile des Gebäudes befand, welcher den Na⸗ men„König Heinrich's Wohnung“ führte, und ſo ſtan⸗ den ſie denn jetzt in der Mitte dieſer herrlichen Stein⸗ Maſſe, wo ſich ihnen von allen Seiten her die trefflich⸗ ſten Werke der Baukunſt aus den verſchiedenſten Zeiten, mit den Wappen ihrer Erbauer geſchmückt, zeigten. Durch dieſen Hof brachte ſie jetzt ihr Führer zu einem kleinen, aber ſtarken Thurm, im nordöſtlichen Winkel des Schloſſes, welcher neben der großen Halle lag, und den Raum zwiſchen dieſer und der zahlloſen Reihe von Küchen füllte. Der untere Theil dieſes Thurmes war, wegen der Nähe des Orts mit denen, wohin ſie ihre Ge⸗ ſchäfte riefen, einem Theile von Leiceſters Dienerſchaft eingeräumt worden; in dem obern Theile aber, wohin
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